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Cristiano Ronaldo steht mit Portugal im EM-Achtelfinale
Cristiano Ronaldo steht mit Portugal im EM-Achtelfinale © Getty Images

Nach dem Ausraster von Cristiano Ronaldo gegen einen Reporter ist die Empörung groß. Sogar staatsanwaltliche Ermittlungen gegen den Superstar werden gefordert.

Hat der Ausraster von Cristiano Ronaldo sogar ein rechtliches Nachspiel für den portugiesischen Superstar?

Nachdem Ronaldo einem Journalisten sein Mikrofon entrissen hatte und dieses in einen See warf, fordert der portugiesische Journalistenverband nun sogar staatsanwaltliche Ermittlungen gegen den Profi von Real Madrid.

Ermittlungen gegen Ronaldo?

Verbandspräsident Henrique Pires Teixeira sagte der portugiesischen Zeitung Expresso: "Ronaldo beging einen öffentlichen Angriff auf die Pressefreiheit. Der Staatsanwalt muss gegen Ronaldo ermitteln."

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Der TV-Sender CMTV, für den der geschädigte Reporter arbeitet, fordert unterdessen eine öffentliche Entschuldigung von Ronaldo und dem portugiesischen Fußball-Verband.

Der Direktor des Senders Carlos Rodrigues erklärte: "Wir werden Maßnahmen treffen, dass solche Aktionen verhindert werden."

Mikro in den See

Ronaldo hatte sich am vergangenen Mittwoch einen echten Ausraster geleistet: Bei seinem Morgenspaziergang an einem See vor dem Teamhotel näherte sich ein Reporter von CMTV und stellte Ronaldo lediglich die Frage, ob er sich gut vorbereitet für das Spiel gegen Ungarn fühle.

Doch Ronaldo entriss dem Reporter stattdessen sein Mikrofon und schmiss es in den See.

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