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Die Nationalmannschaftskarriere von Zlatan Ibrahimovic endet wenig ruhmreich mit dem EM-Vorrundenaus. In den Medien mischen sich Mitleid und Häme. Die Pressestimmen.

Nach dem wenig ruhmreichen Ende der Nationalmannschaftskarriere von Zlatan Ibrahimovic mit dem Vorrundenaus bei der EM mischen sich in den internationalen Medien Mitleid und Häme.

"Zlat war's dann, Freunde" (im englischen Original: Zlat's all folks) titelte die englische Sun. Für den Mirror verabschiedet sich der Schweden-Star "mit einem Wimmern".

SPORT1 zeigt die internationalen Pressestimmen zu Ibrahimovic:

Schweden:

Aftonbladet: "Es gab kein Hollywood-Ende. 15 Jahre, vier Monate und 23 Tage hat Zlatan Ibrahimovic Schweden repräsentiert wie kein anderer vor ihm und nach ihm. Er hat Schweden 116 Länderspiele, 62 Tore und Tausend Emotionen gegeben. Aber jetzt hat Zlatan Ibrahimovic einen Schlusspunkt gesetzt."

Dagens Nyheter: "Nun ist alles zu Ende. Und Ibrahimovic, der Verantwortung übernehmen und das Team führen sollte, hat damit komplett versagt. Er hat für viele magische Momente gesorgt, aber Schweden nie bei einem Turnier getragen. Er ist verschwunden, wie er es normalerweise am Ende einer Champions-League-Saison tut. Er will viel, aber er bekommt wenig."

Svenska Dagbladet: "Schwer zu verdauen, bitter - aber es war die peinliche Vorstellung im Auftaktspiel, die die Gelb-Blauen in diese unangenehme Situation gebracht haben, die sich als unmögliche herausgestellt hat."

England:

Sun: "Zlat war's dann, Freunde! (im Original: Zlat's all folks) Radja Nainggolans Traumtor beendet die internationale Karriere von Zlatan Ibrahimovic. Zlat muss doch wehtun. (Zlat's gotta hurt)"

Daily Mail: "Kein Märchen für Zlatan in seinem letzten Spiel für Schweden. Zlatan verabschiedet sich. Als ultimativer Showman und ein Spieler, der im Epizentrum immer am glücklichsten war, muss Ibrahimovic das gehasst haben."

Mirror: "Die Schweden-Karriere von Zlatan Ibrahimovic endet mit einer Enttäuschung und dem Aus bei der Euro 2016. Der 34-Jährige verabschiedet sich mit einem Wimmern von der internationalen Bühne."

Telegraph: "Das Ende kam mit einem Wimmern. Zlatan Ibrahimovic' internationale Karriere fand ihren Abschluss mit dem größtmöglichen Rohrkrepierer durch die Niederlage seiner Schweden gegen Belgien. Der große Selbstdarsteller, dessen großartige Abschiedsgeste sein Team beflügeln sollte, konnte sich nicht einmal mit einem Tor verabschieden. Wenn er auf seine Zeit als Talisman seines Landes zurückblickt, wird dieses Spiel sicher nicht in der Highlight-Zusammenfassung auftauchen.

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Frankreich:

L’Equipe: "Die Roten Teufel hatten Schwierigkeiten, Schweden aus dem Turnier zu kegeln. Aber sie haben ihr Ziel, das Achtelfinale, erreicht. Zlatan wurde vorzeitig in Rente geschickt. Ihm wurde ungerechterweise ein Tor verweigert, aber sein 116. Länderspiel war sein Letztes."

Le Parisien: "Ibra: Ein Adieu mit einer Niederlage."

Courrier de l’Ouest: "Ibrahimovic hängt sein Nationaltrikot an den Nagel, aber verrät immer noch nicht, für welchen Verein er in Zukunft spielen will."

Spanien:

Marca: "Belgien schickt Ibra in Rente."

SPORT: "Nainggolan schickt Ibrahimovic in Rente. Belgien zieht in die K.o.-Phase ein, Ibrahimovic geht leer aus und kann das schwedische Versagen nicht verhindern. Drei enttäuschende Leistungen ohne Tor und ohne Sieg - trauriger hätte seine Nationalmannschaftskarriere nicht enden können."

AS: "Belgien sichert sich Platz zwei und verabschiedet Ibrahimovic. Der Stürmer und Schweden hinterlassen ein armseliges Bild in Frankreich. Ibrahimovic und Schweden packen die Koffer nach einer schlechten Vorstellung."

El Pais: "Ibrahimovic verabschiedet sich ohne Treffer und mit nur einem Torschuss."

Deutschland:

Bild: "Raus und Schluss. Ibrahimovic hat ausgezaubert. Dieser Abschied passte so gar nicht zu seiner großen Länderspiel-Karriere: Kein Traumtor, kein Jubel, keine große Gala."

kicker: "Zlatans Finale – Ende einer Ära. Ibrahimovic kämpft und rackert ein letztes Mal. Das Aus für Schweden kann er nicht verhindern."

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