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München - Irland jagt den Gastgebern "den Schreck ihres Lebens" ein, doch am Ende setzen sich die Franzosen dank Antoine Griezmanns Superkräften durch. Pressestimmen.

Der Gastgeber bleibt weiterhin im Turnier und darf weiter auf den Titel im eigenen Land hoffen.

Frankreich setzte sich mit Mühe mit 2:1 gegen Irland durch. Nach dem frühen Schock durch Robbie Brady drehte Antoine Griezmann mit einem Doppelpack die Partie.

Im Gegensatz zur deutschen Mannschaft versprühte die Leistung der Franzosen aber wenig Glanz. Griezmann allerdings holt sich bei den internationalen Medien ein Sonderlob ab. Der Stürmer von Atletico Madrid habe wohl vom Zaubertrank getrunken. SPORT1 fasst die Pressestimmen zusammen.

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FRANKREICH

L'Equipe: "Wieder glücklich. Mit einem Doppelschlag von Griezmann. Les Bleus zeigen bei der EM weiter zwei Gesichter in den beiden Halbzeiten. Das Spiel Frankreichs ändert sich nach der Halbzeit komplett, das zeigt auch der Sieg gegen Irland."

Le Parisien: "Griezmann verzückt Les Bleus wieder. Wenn die großen Spiele den großen Spielern gehören, dann zählt Antoine Griezmann zu dieser Kategorie. Frankreich siegt immer knapp, was die Spiele stürmisch, ungewiss und leidenschaftlich macht."

Le Figaro: "Und auf einmal wacht Griezmann auf. Die großen Spieler wissen sich in den großen Duellen zu zeigen. Über sich hinauszuwachsen, wenn der Berg hoch ist. Daran erkennt man sie. Seit dem EM-Start wurde Griezmann für seine glanzlosen Vorstellungen verrissen. Aber der berauschende Duft der K.o.-Spiele hat ihn auf einen Schlag aus seinem Tiefschlaf geholt."

20 Minutes: "Man muss sich jetzt damit abfinden: Diese französische Mannschaft macht nichts auf die einfache Art und Weise. Irland führte eine Halbzeit lang, bevor es unter dem Talent von Antoine Griezmann zusammenbrach."

Ouest France: "Danke Griezmann! Frankreich ist bekanntlich ein guter Gastgeber. Les Bleus haben noch kein EURO-würdiges Spiel geliefert, aber die Zuschauer in Atem gehalten. Frankreich spielt mit den Nerven seiner Fans."

Courrier de l’Ouest: "Wieder musste die Equipe tricolore das Feuer spüren, ehe sie merkte, dass sie Gefahr lief, sich zu verbrennen. Aber Angst kann ja auch Sprit sein."

IRLAND

Irish Times: "Griezmann beendet unseren Traum. Es sah lange so aus, als ob wir die Franzosen schlagen."

Irish Mirror: "Irlands Fans weinen stolze Tränen. Die EM endet zwar nicht wie erhofft, aber die Anhänger könnten nicht stolzer sein auf das Team von O'Neill."

Irish Independent: "O'Neills Männer fliegen erhobenen Hauptes raus. Es waren die besten 45 Minuten einer irischen Mannschaft."

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SPANIEN

Mundo Deportivo: "Griezmann schießt Frankreich mit einem Doppelpack weiter. Der Stürmer von Atletico zerstört die Mauer von Irland mit zwei Toren und bringt Les Bleus ins Viertelfinale."

Marca: "Griezmann hat den Zaubertrank. Frankreich findet den G-Punkt. Es gibt keine Revanche. Irland hat es über eine Halbzeit lang in der Hand, aber der Traum der Kleeblätter dauerte nur, bis Griezmann aufwachte."

as: "Frankreich ist Griezmann. Wiederbelebt von einem genialen Griezmann, der sich in der Situation, als sein Land es brauchte, auf der Höhe mit den besten Spielern der Welt zeigte, kommt Frankreich mit viel Verbesserungspotenzial ins Viertelfinale. Aber auch mit vielen Hindernissen, die sie schon überwunden haben."

Sport: "Drei magische Minuten von Antoine Griezmann entscheiden ein Spiel. Frankreich ist auf die Magie des Atlético-Stürmers angewiesen. Griezmann hatte auf dem Rücken das ganze Gewicht einer Nation."

ENGLAND

Mirror: "Griezmanns Doppelpack bricht die irischen Herzen. Frankreich, Belgien und in gewisser Weise England haben in diesem Turnier alle dasselbe Problem. Alle drei Teams haben Kader voller Weltklassespieler, die regelmäßig in der Champions League spielen - aber als Mannschaften haben alle drei Nationen bei dieser EM bisher enttäuscht."

Daily Mail: "Kings of Lyon. Martin O'Neill sagte, sein Team würde nicht leise gehen - und er hatte Recht. Am Ende verdient geschlagen, tritt Irland die Heimreise mit dem Wissen an, den Gastgebern den Schreck ihres Lebens eingejagt zu haben in einem Turnier, in dem jeder französische Bürger den Titel zu erwarten scheint."

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