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Germany - Training & Press Conference
Reinhard Grindel ist erst seit diesem Jahr Präsident des DFB © Getty Images

DFB-Präsident Reinhard Grindel sieht vor der Partie des DFB-Teams gegen Polen weiteren Personalbedarf der deutschen Polizei. Er warnt die Hooligans vor weiteren Krawallen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel (54) sieht weiteren Personalbedarf aufseiten der deutschen Polizei vor dem zweiten EM-Vorrundenspiel am Donnerstag (ab 20 Uhr ) in Saint-Denis gegen Polen, das als Hochsicherheitsspiel eingestuft wurde.

"Ich würde mir wünschen, dass für unser Spiel gegen Polen in Paris die deutsche Polizeidelegation vielleicht etwas aufgestockt wird, um noch gezielter den französischen Polizeibehörden Hinweise auf einzelne Gewaltbereite zu geben",sagte der  CDU-Politiker im Phoenix-Interview.

In Lille hatten vor dem deutschen EM-Auftaktspiel gegen die Ukraine rund 50 deutsche Hooligans randaliert. Gleichzeitig wies der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) darauf hin, dass Problemfans auch nach ihrer Rückkehr nach Deutschland rechtlich belangt werden können: "Seid Euch nicht sicher, im Zweifelsfall könnt Ihr auch in Deutschland verfolgt werden."

Das Bundeskriminalamt hat derweil nach den Ausschreitungen von Lille um Mithilfe gebeten und im Internet ein Hinweisportal eingerichtet. "Zur Aufklärung des Tatgeschehens sucht das Bundeskriminalamt nach Film- und  Videoaufnahmen von Augenzeugen", teilte das BKA mit. 

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