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RB Leipzig ist in einer Statistik gleichauf mit Champions-League-Finalist Atletico Madrid © Getty Images

München - Thomas Doll übertrumpft den BVB, die Schweiz ist fußballerisch deutscher als die DFB-Elf und ein Viertligaspieler ist dabei: SPORT1 hat Kurioses zu den EM-Aufgeboten.

24 Mannschaften mit 552 Spielern nehmen an der Europameisterschaft in Frankreich teil, es ist die erste EM in dieser Dimension. Unerwartete Premieren und Rekorde sind dabei schon jetzt programmiert.

SPORT1 zeigt die zehn spannendsten Fakten zu den EM-Kadern:

1. Sonderfall Österreich

- 15 Spieler sind in Deutschland aktiv, zwei mehr als aus dem deutschen Kader

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- Zwei Spieler spielen im Nachbarland Schweiz, nur einer in Österreich (Robert Almer)

2. Klubs mit den meisten Abstellungen

1. Juventus, Liverpool: 12
3. Tottenham: 11
4. Manchester United: 10
5. FC Bayern, FC Barcelona, Schachtjor Donezk, Fenerbahce: 9
9. Real Madrid, Basel, AS Rom, Arsenal, ZSKA Moskau: 8

23. u.a. Borussia Dortmund: 5

29. u.a. Leverkusen, Gladbach, RB Leipzig, Schalke, Wolfsburg: 4

- Ferencvaros mit Ex-Dortmund-Trainer Thomas Doll hat einen EM-Spieler mehr (sechs) als der BVB

- RB Leipzig stellt vier Profis ab - und hat damit genauso viele EM-Spieler wie Atletico Madrid, der FC Sevilla und Paris Saint-Germain

3. Altersrekorde

- Ältester Spieler des Turniers: Ungarns Gabor Kiraly (40)

- Jüngster Spieler des Turniers: Englands Marcus Rashford (18)

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4. Legionäre

- England ist die einzige Mannschaft ohne Spieler aus ausländischen Ligen

- Nordirland, Island und Irland haben jeweils keinen Spieler aus der eigenen Liga im Kader

- Wales hat zwar zwei Spieler von Swansea City, doch der Verein spielt in der englischen Premier League

- Die Slowakei und Schweden halten den Rekord mit Spielern aus jeweils 13 unterschiedlichen Ligen

5. Alter

- England hat mit im Schnitt 25,8 Jahren die jüngste Mannschaft des Turniers

- Irland stellt mit einem Altersschnitt von 29,8 Jahren die älteste

- Deutschland liegt mit 25,9 Jahren nur knapp hinter England, hat den zweitjüngsten Kader

6. EM-Erfahrung im Kader

1. Spanien: 81 Spiele
2. Deutschland: 69 Spiele
3. Portugal: 61 Spiele
4. Italien und Tschechien: 48

18. Belgien, Ungarn, Slowakei, Albanien, Island, Wales, Nordirland: 0

- Belgien ist das einzige Land, das nicht zum ersten Mal an einer EM teilnimmt und trotzdem komplett ohne EM-Erfahrung anreist. Immerhin bringt es Trainer Marc Wilmots auf drei EM-Partien als Aktiver.

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7. Rekord-Spieler

- Portugals Cristiano Ronaldo und Spaniens Iker Casillas (je 14 EM-Spiele) winkt schon nach der Gruppenphase der Titel als Rekord-Spieler bei Europameisterschaften: Aktuell rangieren der Niederländer Edwin van der Sar und Frankreichs Lilian Thuram (je 16) noch an der Spitze.

- Bastian Schweinsteiger liegt mit 13 EM-Partien ebenfalls in Schlagdistanz. Je nach Turnierverlauf könnte der deutsche Rekordhalter sich auch international an die Spitze setzen - genauso wie Italiens Gianluigi Buffon (13) oder Tschechiens Petr Cech (11).

8. Rekord-Torschützen

- Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic sind von den aktuellen Teilnehmern die erfolgreichsten Torschützen der EM-Geschichte mit jeweils sechs Treffern. Rekordhalter Michel Platini steht bei neun Toren.

- Lukas Podolski ist der aktuell beste Deutsche mit vier Toren, eins weniger als Jürgen Klinsmann

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9. So verteilen sich die 552 Spieler auf die Ligen:

1. England: 104
2. Deutschland: 57
3. Italien: 52
4. Türkei: 36
5. Spanien: 34
6. Russland, England 2. Liga: 30
8. Frankreich: 22
9. Ukraine: 21
10. Schweiz: 16

- Schottland und Dänemark (je sechs Spieler) sind die Ligen mit den meisten EM-Spielern aus Nicht-Teilnehmerländern

- Zehn Spieler sind außerhalb des UEFA-Raums aktiv: je drei in Katar und den USA, je einer in Australien, China, Mexiko und Saudi-Arabien

- Nordirlands Torhüter Roy Carroll ist der tiefstklassige Spieler des Turniers. Er steht beim englischen Viertligisten Notts County unter Vertrag

10. Trainer

- 5 von 24 Mannschaften (Österreich, Albanien, Island, Irland, Ungarn) haben ausländische Trainer

- Deutschland, Italien, die Schweiz, Nordirland und Schweden stellen jeweils zwei Trainer

- Joachim Löw (9 Jahre und 10 Monate) ist der dienstälteste Trainer des Turniers, Bernd Storck (Ungarn) mit sechs Monaten der dienstjüngste

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