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Russische und englische Hooligans waren auch in Lille unterwegs
Russische und englische Hooligans waren auch in Lille unterwegs © Getty Images

Nach den Ausschreitungen von Lille stehen England und Russland weiter im Fokus. Die UEFA hält sich weiter alls Optionen offen.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) "bedauert" die Ausschreitungen in der EM-Gastgeberstadt Lille, vorerst kommen England und Russland aber wohl um den Ausschluss aus der EURO in Frankreich herum.

Rund um das Spiel der Russen gegen die Slowakei (1:2) waren am Mittwoch 36 Personen festgenommen worden. Bislang sind 16 Verletzte gemeldet.

"Die Einsatzkräfte haben mehrere Verhaftungen vorgenommen und schnell reagiert, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen", teilte die UEFA mit.

Eine Sitzung des Exekutivkomitees, das am vergangenen Sonntag mit dem Ausschluss gedroht hat, sei am Donnerstag nicht geplant.

Laut der Warnung von Sonntag wollte das UEFA-Exko "nicht davor zurückschrecken, weitere Sanktionen gegen den englischen Verband FA und den russischen Verband RFS zu verhängen, inklusive der möglichen Disqualifikation ihrer Nationalteams vom Turnier", sollten sich die blutigen Ausschreitungen vom vergangenen Samstag in Marseille wiederholen.

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