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In Marseille kam es zu schweren Ausschreitungen
Rund um das Spiel England gegen Russland kam es in Marseille zu schweren Ausschreitungen © Getty Images

Nach der Krawalle in Marseille befindet sich ein Engländer weiterhin in kritischem, aber inzwischen stabilem Zustand. Die Täter sind bislang noch nicht identifiziert.

Der bei den blutigen Ausschreitungen von Marseille am Samstag schwerverletzte Engländer befindet sich weiterhin in einem "kritischen", aber inzwischen stabilen Zustand.

Das bestätigte der Staatsanwalt der südfranzösischen Stadt am Montagmorgen. Die Täter seien bislang nicht identifiziert.

Nach den Krawallen vor dem EM-Spiel zwischen Russland und England (1:1) haben sich rund 150 "perfekt vorbereitete" russische Hooligans einer Verhaftung entziehen können, teilten die Behörden mit.

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Insgesamt hatte es am Samstag mindestens 35 Verletzte gegeben, darunter dem Vernehmen nach auch Unbeteiligte. Der Engländer sei bei von einer Eisenstange "wahrscheinlich am Kopf" getroffen worden, hatte die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Vor Gericht verantworten müssen sich für die Ausschreitung, die Marseille auch schon am Donnerstag und Freitag erschüttert hatten, aber bislang nur zehn Personen.

Sechs Briten, einem Österreicher und drei Franzosen soll noch am Montag der Prozess gemacht werden. Der Deutsche, der am Sonntag in Polizei-Gewahrsam war, fehlte auf der Liste des Staatsanwalts.

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