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Slaven Bilic
Slaven Bilic qualifizierte sich zwischen 1993 und 1996 zweimal mit dem KSC für den UEFA-Cup © Getty Images

Das 2:0 von Dimitri Payet für Frankreich im Spiel gegen Albanien lässt nicht nur die Fans der Equipe Tricolore jubeln. Auch Slaven Bilic feiert den Treffer sehenswert.

Dimitri Payet setzte bei Frankreichs 2:0 gegen Albanien mit einem Sahnetor den Schlusspunkt und verzückte nicht nur die französischen Fans, sondern auch seinen Vereinstrainer Slaven Bilic.

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Der 29-Jährige von West Ham United zog von links nach innen und feuerte den Ball flach in die rechte untere Ecke.

Payets Klubcoach Bilic war von dem Treffer so begeistert, dass er im TV-Studio des Senders ITV auf den Tisch stieg, sich hinkniete und die Arme zum jubeln hob.

Seine Co-Experten Christian Karembeu (Weltmeister 1998, Europameister 2000 mit Frankreich, ehemals u.a. Real Madrid, Middlesbrough) und der frühere Arsenal-Star Ian Wright (33 Länderspiele für England, u.a. 22 Spiele für West Ham) standen auf und applaudierten Bilic.

Für Bilic war Payets Tor eine Bestätigung seiner Experten-Einschätzung in der Halbzeit. "Er bringt alles mit, was man auf der Zehnerposition braucht. Aber er ist am besten, wenn er das Spiel vor sich hat, über den Flügel kommt und nach innen ziehen kann."

Frankreichs Nationaltrainer hatte Payet zunächst zentral aufgeboten, dann aber nach außen beordert.

Bilic, der in der Bundesliga für den Karlsruher SC gespielt hat, war in seiner Profikarriere auch eine Saison bei West Ham. Seit 2015 trainiert er den Londoner Klub und führte die Hammers in der vergangenen Saison auf Platz fünf und somit direkt in die UEFA Europa League (LIVE im TV auf SPORT1).

Payet war 2015 von Olympique Marseille zu West Ham gewechselt und war Frankreichs Matchwinner im ersten Spiel gegen Rumänien, als er den späten Siegtreffer mit einem fulminanten Fernschuss erzielte. Gegen Rumänien war Payet von rechts nach innen gezogen und hatte mit dem linken Fuß unhaltbar getroffen.

Auch in dieser Partie hatte Bilic für einen Lacher gesorgt. In der Halbzeit hatte der Kroate mit seinen Expertenkollegen Lee Dixon und Emmanuel Petit gesprochen, als wäre er bei einem Stammtischgespräch in der Kneipe. "Fuck me!", rutschte es Bilic vor Begeisterung heraus.

Im Netz fand sein verbaler Ausrutscher große Resonanz – genau wie seine "Metall-Hose". Bilic sitzt in der Expertenrunde in der Mitte, der Fuß des Tisches ist dem Pariser Eiffelturm nachempfunden und verdeckt Bilic' Beine.

Man darf jetzt schon gespannt sein, welchen Spruch oder welche Aktion sich Bilic für Frankreichs drittes Gruppenspiel gegen die Schweiz einfallen lässt.

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