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Pavel Vrba kehrt Tschechiens Verband den Rücken und wird Klubtrainer in Russland
Pavel Vrba kehrt Tschechiens Verband den Rücken und wird Klubtrainer in Russland © Getty Images

Tschechien kann sich nach dem Vorrunden-Aus bei der EM einen neuen Trainer suchen. Pavel Vrba zieht es in die russische Liga.

Der tschechische Nationaltrainer Pavel Vrba (52) nimmt nach dem EM-Vorrunden-Aus seiner Mannschaft Abschied vom Verband und wechselt als Vereinstrainer nach Russland zum Erstligisten Anschi Machatschkala.  

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"Wir können nur den Wunsch des Trainers respektieren, eine Stelle im Ausland annehmen zu wollen", hieß es vonseiten des Verbands-Präsidenten Miroslav Pelta. Die Tschechen hatten in der Vorrunde gegen Spanien (0:1) und die Türkei (0:2) verloren sowie gegen Kroatien (2:2) unentschieden gespielt.

Die Kritik an Coach Vrba, dessen Vertrag noch bis Dezember 2017 lief, hatte zuletzt in den tschechischen Medien stark zugenommen.

Pelta widersprach allerdings in dem offiziellen Statement: "Auch wenn unsere Mission in der Gruppenphase endete, war die Vorstellung des Trainers trotzdem ein Erfolg."

Vrba hatte im Dezember 2013 den Trainerposten bei den Tschechen angetreten. Für die WM 2014 in Brasilien hatten sich die Tschechen nicht qualifiziert.

Anschi wird alimentiert vom Milliardär Suleiman Kerimow. In der vergangenen Saison wurde der Klub allerdings nur Tabellen-13. der Premjer Liga und konnte die Erstliga-Zugehörigkeit nur in den Relegations-Playoffs gegen Wolgar Astrachan sicherstellen.

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