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Während des Spiels zwischen Kroatien und Tschechien warfen kroatische Fans Pyro aufs Feld © Getty Images

Nach den schweren Ausschreitungen in St. Etienne droht Kroatien eine harte Strafe. Die UEFA lässt sich für die Verhandlung aber Zeit.

Die Disziplinarkommission der UEFA wird am 20. Juni über das Strafmaß gegen den kroatischen Verband HNS nach den Fan-Krawallen im Spiel gegen Tschechien (2:2) verhandeln.

Zur Last gelegt werden den Kroaten das Zünden von Feuerwerkskörpern, Werfen von Objekten, Zuschauerausschreitungen sowie rassistisches Verhalten. Dem Verband droht eine empfindliche Strafe, die ähnlich wie bei Russland zum EM-Ausschluss auf Bewährung reichen könnte.

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Weil kroatische Fans Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen haben, musste das Spiel in Saint-Etienne in der 86. Minute für vier Minuten unterbrochen werden. Zudem kam es zu Prügeleien unter kroatischen Anhängern auf der Tribüne.

"Das sind keine Fans, das sind Terroristen, die machen alles kaputt", sagte Trainer Ante Cacic. Die UEFA hatte die Krawalle "verurteilt".

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