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Joachim Löw vermeidet nach dem EM-Aus gegen Frankreich ein endgültiges Bekenntnis zu einer Zukunft beim DFB. Präsident Reinhard Grindel sieht keinen Grund für Veränderung.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich nach dem Aus im EM-Halbfinale gegen Frankreich nicht eindeutig über seine persönliche Zukunft geäußert.

Löw, der noch bis 2018 unter Vertrag steht, antwortete im ZDF auf die Frage, ob er beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. August auf der Bank sitzen werde, schmallippig mit den Worten "Ich denke mal".

DFB-Präsident Reinhard Grindel geht davon aus, dass es mit Löw auch zukünftig weitergeht.

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"Wir werden sicherlich über das Vorgehen sprechen. Ich gehe davon aus, dass er erst mal ein bisschen Ruhe haben will. Er ist der Weltmeistertrainer und wird mit Sicherheit 2018 den Titel gerne verteidigen wollen. Ich freue mich, mit ihm zusammen diesen Weg weiterzugehen", sagte Grindel im ZDF.

Thomas Müller kritisierte nach der Partie den Zeitpunkt der Zukunftsdiskussion um Löw: "Nach einem Ausscheiden zu fragen, wie es weitergeht, ist eine der unfairsten Fragen, die man stellen kann." Auf die Frage, ob Müller minimale Zweifel an Löw habe, antwortete er: "Nein, habe ich nicht."

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