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Toni Kroos
Toni Kroos verwandelte einen Elfmeter gegen Italien © Getty Images

Toni Kroos bietet sich Bundestrainer Joachim Löw für das Halbfinale als Elfmeterschütze an. Frankreich steht gegen Deutschland laut Kroos unter großem Druck.

Weltmeister Toni Kroos hat sich dem Bundestrainer Joachim Löw für den weiteren EM-Verlauf als Elfmeterschütze angeboten.

"Ich drücke mich da nicht. Ich schlage mich nicht darum, aber ich trete gerne an, wenn die etatmäßigen Schützen gerade nicht so gut drauf sind", sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid während der Pressekonferenz vor dem Halbfinale gegen Frankreich am Donnerstag (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) in Marseille.

Die Schüsse vom Punkt, immer eine große Stärke deutscher Mannschaften, haben sich zum Problem entwickelt. Mesut Özil verschoss im Achtelfinale gegen die Slowakei (3:0), Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Özil scheiterten beim 6:5 i.E. gegen Italien im Viertelfinale. Kroos verwandelte.

"Heimvorteil kann Druck auslösen"

Den EM-Gastgeber Frankreich sieht Kroos gegen die deutsche Mannschaft trotz ihres Heimvorteils nicht favorisiert: "Wenn man als Gastgeber weiß, dass ein guter Gegner wartet, kann das Euphorie oder Druck auslösen. "Ich denke, dass wir in der Lage sind, das auch auszunutzen."

Die deutsche Mannschaft hat seit der WM 1966 kein Spiel gegen einen EM- oder WM-Gastgeber verloren. Dennoch geht Kroos mit großem Respekt ins Spiel. 

"Fürchten ist der falsche Ausdruck. Sie haben sich während des Turniers gesteigert", sagte Kroos. "Wir wissen, dass ein sehr guter Gegner auf uns wartet."

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