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Schiedsrichter Jonas Eriksson (r.) hat einige Millionen auf dem Konto
Schiedsrichter Jonas Eriksson (r.) hat einige Millionen auf dem Konto © Getty Images

Schiedsrichter Jonas Eriksson aus Schweden leitet das EM-Halbfinale zwischen Portugal und Wales. Der 42-Jährige hat Millionen auf seinem Konto.

Über Jonas Eriksson gab es schon viele Schlagzeilen. "Der Schiri mit dem dicken Konto" oder "Die reichste Pfeife der Welt" etwa.

Am Mittwoch leitet der Schiedsrichter das EM-Halbfinale zwischen Portugal und Wales (ab 20.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm, im LIVETICKER und Video-Highlights auf SPORT1.de).

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Millionen dank Firmen-Verkauf

Dass der Unparteiische aus Schweden abseits des Fußballplatzes einige Millionen Euro gemacht hat, ist immer wieder ein Thema.

Dabei liegt doch ein Vorteil klar auf der Hand: Bei der EM ist immerhin ein Unparteiischer am Start, der den Profis finanziell auf Augenhöhe begegnet.

Bis vor neun Jahren betrieb Eriksson mit zwei Geschäftspartnern eine Sportrechteagentur, an der er mit rund zehn Prozent beteiligt war. Als die Agentur im Sommer 2007 für 85 Millionen Euro von einer französischen Unternehmensgruppe übernommen wurde, erhielt er einen entsprechenden Anteil. Knapp neun Millionen Euro sind auf sein Konto geflossen.

"Das Beste in meinem Leben"

Und obwohl Eriksson ausgesorgt hatte, blieb der mittlerweile 42-Jährige, der seit 1997 Spiele leitet, Schiedsrichter aus Leidenschaft.

"Das ganze Geld hat überhaupt nichts geändert", sagt Eriksson: "Das Beste in meinem Leben ist immer noch, Spiele zu pfeifen."

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