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Oliver Kahn kreidet Manuel Neuer das zweite Gegentor im EM-Halbfinale gegen Frankreich an. Der Nationalkeeper sieht in seiner Aktion keinen Fehler und verteidigt sich.

Mit einer unglücklichen 0:2-Niederlage gegen Frankreich ist die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale der Europameisterschaft ausgeschieden.

Während das 0:1 einem unglücklichen Handspiel von Bastian Schweinsteiger voraus ging, sahen beim zweiten Gegentreffer gleich mehrere Spieler nicht gut aus.

Nach dem haarsträubenden Ballverlust von Joshua Kimmich ließ sich der eingewechselte Shkodran Mustafi von Paul Pogba austanzen,  dessen Flanke legte Manuel Neuer beim Herauslaufen schließlich direkt vor die Füße Antoine Griezmanns, der an Bastian Schweinsteiger, Benedikt Höwedes, Jonas Hector und dem deutschen Torhüter vorbei nur noch einschieben musste.  

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Kahn kritisiert Neuer

Für seine Aktion wurde der Weltfußballer anschließend von Oliver Kahn kritisiert. "Er muss das technisch anders lösen", urteilte der ZDF-Experte. "Besser wäre sicher gewesen, die rechte Hand, die sogenannte Überhand zu nehmen und zu fausten. So legt er dem Gegner den Ball direkt vor die Füße." 

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Neuer verteidigt sich

Manuel Neuer denkt dagegen nicht, dass er das Gegentor verschuldet habe. "Ich habe den Ball nicht fallen lassen. Ich bin da hingegangen, damit Olivier Giroud nicht aufs halbleere Tor köpfen kann. Ich bin so hingekommen, dass ich den Ball noch wegwische. Ich denke, es war gut, dass ich noch dran war. Sonst wäre es für Giroud ein Elfmeter ohne Torwart gewesen", sagte Neuer.

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