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Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo war mit einem Tor und einer Vorlage "Man of the Match" im Halbfinale gegen Wales © Getty Images

Die portugiesischen Medien liegen Cristiano Ronaldo nach dem Finaleinzug zu Füßen. Wales trägt das Ende des "märchenhaften Laufs" mit Fassung und Stolz. Pressestimmen.

Cristiano Ronaldo ist beim 2:0-Sieg gegen Wales im EM-Halbfinale Portugals überragender Mann. Die heimische Presse feiert ihn dafür und träumt von mehr. Wales trägt das Aus mit Fassung und Stolz.

SPORT1 präsentiert die internationalen Pressestimmen:

Portugal:

A Bola: "Es ist vollbracht. Portugal besiegt Wales und qualifiziert sich für das Endspiel der EURO. Ronaldo und Nani lassen uns träumen."

Record: "Cristiano 'Air Jordan' Ronaldo."

Correio da Manha: "Ronaldo fliegt ins Finale. Portugals Kapitän trifft entscheidend per Kopf und bereitet kurze Zeit später das 2:0 vor, das Wales jede Hoffnung auf eine Wende nimmt. Jetzt gibt es keinen größeren Kandidaten auf den Weltfußballer-Titel."

Expresso: "Ronaldo und Nani bescheren Portugal nach zwölf Jahren wieder ein EM-Finale. Das ist der moderne Fußball. Wir müssen ihn akzeptieren, auch wenn er manchmal in der Seele wehtut - und in den Augen. Es gibt aber auch Götter, die uns daran erinnern, dass Fußball mit dem Herzen gespielt wird. Wie Kapitän Cristiano Ronaldo." 

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Wales:

South Wales Evening Post: "Der Euro-Traum ist endgültig vorbei, zerschmettert von der portugiesischen Bedrohung, die Cristiano Ronaldo genannt wird. Die Waliser verlassen Frankreich als die großen Sieger von den 24 Teams, die Mitte Juni diese EM mit Hoffnung und Optimismus begonnen haben. Es gibt das alte Sprichwort im Sport, dass sich niemand an geschlagene Halbfinalisten erinnert. Nicht in diesem Fall. Keine Chance."

South Wales Argus: "Ronaldo beendet den Traum vom EM-Ruhm. Dreieinhalb Minuten haben gereicht. Es ist hart, dass das Märchen auf diese Weise endet. Aber in Wahrheit waren die Männer von Chris Coleman im größten Spiel der walisischen Fußball-Geschichte nicht in Bestform. Aber sie haben die ganze Nation stolz gemacht."

Wales Online: "Wales, wir haben dich für die Qualifikation für das Turnier geliebt. Und wir haben dich mehr und mehr geliebt, mit jedem schwer zu glaubenden Schritt. Was du getan hast, ist historisch. Es wird niemals vergessen werden. Du hast nicht nur das Halbfinale eines Turniers erreicht, bist weiter gekommen als Fußball-Großmächte und Länder, die 20-mal größer sind als du. Was du getan hast, geht viel tiefer. Du hast einem ganzen Land ein Gespür von Stolz und Patriotismus gegeben. Für einen Monat sind wir beschwingt durchs Leben gegangen."

Western Telegraph: "Sie bekommen nicht ihr märchenhaftes Ende am Sonntag im Finale von Paris, aber sie werden nach Hause zurückkehren und wie Helden begrüßt."

England:

BBC: "Das große walisische Abenteuer zur Europameisterschaft 2016 findet ein enttäuschendes Ende, als die Mannschaft von Portugal in Lyon geschlagen wird. Wales kommt jedoch mit Selbstvertrauen nach Hause. Das ist die ideale Ausgangslage für die Qualifikationsspiele zur WM 2018."

The Sun: "ER ist der Boss, daran gibt es keinen Zweifel. Cristiano Ronaldo zerstört Träume, bricht Herzen und Rekorde. Sein nächster Stopp ist Paris. Gareth Bale muss jetzt seine Sachen packen und den Trainingsstützpunkt in Dinard verlassen. Immerhin mit einem Sack voller Erinnerungen."

Guardian: "Cristiano Ronaldo hat an diesem Abend entschieden, ein großes Statement abzuliefern. Wales-Unterstützer haben befürchtet, dass Ronaldo nach einigen erratischen Aktionen nun wieder Gas gibt. Er hat das Eröffnungstor mit einem starken Kopfball geschossen und die Vorlage für das zweite Tor von Nani gegeben. Es war die Performance eines Champions."

Daily Mail: "Ronaldo beendet Wales' märchenhaften Lauf, indem er trifft und vorbereitet innerhalb von drei Minuten und damit Portguals Platz im Finale bucht."

Frankreich:

L’Equipe: "Ronaldo war beim Rendezvous. Die zweite Chance für Portugal zwölf Jahre nach der Niederlage gegen Griechenland. Pepe hat ihnen nicht gefehlt. Wales hat während der gesamten EM wunderbare Spuren hinterlassen. Die Mannschaft kehrte erst zehn Minuten nach den Portugiesen in die Kabine zurück, weil sie mit den Fans noch singen wollte."

Italien:

Corriere della Sera: "Portugal versteckt seine Klasse in einer Langsamkeit, die manchmal dank Ronaldos Treffer tödlich werden kann. Portugal ist jenseits Europa. Sein Fußball hat brasilianische Rhetorik, afrikanische Langsamkeit und unglaubliche Geniestreiche."

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