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German soccer star Jürgen Klinsmann (R)
Das Verhältnis zwischen Jürgen Klinsmann (l.) und Verbandsboss Sunil Gulati soll angeblich nicht das beste sein © Getty Images

Der Verband der USA würde Klinsmann wohl keine Steine in den Weg legen, wenn er Englands Nationaltrainer werden will. Das Verhältnis soll belastet sein.

Der Fußballverband der USA würde seinem Coach Jürgen Klinsmann wohl keine Steine in den Weg legen, wenn er Nationaltrainer von England werden will. Das berichtet der Mirror.

Demnach soll das Verhältnis zwischen Klinsmann und Verbandsboss Sunil Gulati nicht das beste sein. Daher werde dieser laut Mirror auch "keine Träne vergießen", wenn der Trainer um die Freigabe bittet.

Im Gegenteil: Gulati könne bei Klinsmanns Wechsel nach England eine satte Ablöse fordern. Der Vertrag des Ex-Bundestrainers in den USA läuft noch bis 2018.

Klinsmann soll in Verhandlungen mit der FA stehen. "Ich denke, er befindet sich in Gesprächen mit England", sagte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff zuletzt englischen Medien und lobte, mit Klinsmanns Ankunft beim DFB habe man einst "auch dem deutschen Team eine neue Identität gegeben und gute Strukturen geschaffen".

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Nach dem Achtelfinal-Aus der Engländer bei der EM 2016 gegen Island (1:2) war der bisherige Teammanager Roy Hodgson zurückgetreten.

Der englische Verband FA befindet sich seitdem auf der Suche nach einem Nachfolger und soll den 51 Jahre alten Klinsmann bereits kontaktiert haben. Das berichten mehrere britische Medien übereinstimmend.

"Er wäre eine gute Wahl als englischer Nationalcoach", sagte Bierhoff und ergänzte: "Auch wenn er nicht immer einfach zu handhaben ist. Er will eben alles verändern".

Klinsmann, der von 2004 bis 2006 auch die deutsche Nationalmannschaft betreute, ist seit 2011 Chefcoach der USA. Mit den Amerikanern schied der Weltmeister von 1990 zuletzt bei der Copa America im Halbfinale gegen Argentinien (0:4) aus.

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