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Bei der Partie zwischen Slovan und Sparta benahmen sich die Fans daneben

Die UEFA hat nach den schweren Ausschreitungen im Europa-League-Spiel zwischen Slovan Bratislava und Sparta Prag am Donnerstag (0:3) ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Beide Klubs müssen sich für das Fehlverhalten ihrer Anhänger verantworten, Gastgeber Bratislava werden zudem "organisatorische Fehler" vorgeworfen.

Am Donnerstag soll es zu einer Anhörung kommen.

Dem ukrainischen Erstligisten Metalist Charkow drohen nach dem Duell mit Legia Warschau (0:1) Konsequenzen.

Charkow-Anhänger waren mit "rassistischem Verhalten" negativ aufgefallen. Zudem wurden Feuerwerkskörper gezündet und ein verbotenes Banner gezeigt.

Die Anhörung findet am 13. November statt.

Das Spiel in der slowakischen Hauptstadt Bratislava hatte zwischenzeitlich unterbrochen werden müssen.

Beim Stand von 0:0 war es kurz vor der Halbzeitpause auf den Rängen zu schweren Ausschreitungen zwischen beiden Fanlagern gekommen.

Dabei drangen einige Randalierer auch in den Innenraum des Stadions ein, andere bewaffneten sich mit Absperrgittern sowie Sitzen und gingen aufeinander los.

Zudem wurden zahlreiche Bengalos gezündet.

Der schwedische Schiedsrichter Martin Strömbergsson schickte beide Teams in die Kabinen.

Nach rund 30 Minuten hatte sich die Lage so weit beruhigt, dass beide Mannschaften auf das Spielfeld zurückkehrten und die verbleibenden drei Minuten der ersten Halbzeit zu Ende spielten.

Nach dem Seitenwechsel blieb es trotz dreier Treffer der Gäste weitgehend ruhig.

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