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Der FC Everton scheiterte als letzter englischer Teilnehmer im Europapokal © Getty Images

Der FC Everton scheitert als letzter englischer Teilnehmer im Europapokal. Die Toffees gehen in Kiew unter. Florenz jubelt auch ohne Gomez. Kuranyi scheitert mit Dynamo.

Der FC Everton hat das englische Debakel im Europapokal perfekt gemacht.

Die Toffees unterlagen im Achtelfinale-Rückspiel in der Europa League bei Dynamo Kiew deutlich mit 2:5 (1:3) (Datencenter: Ergebnisse). Damit ist England erstmals seit der Saison 1992/93 ohne Vertreter in den Viertelfinals des Europapokals.

Vor den Augen des ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko machten Andrej Jarmolenko (21.), Lukasz Teodorczyk (35.), Miguel Veloso (37.), Oleg Gusew (56.), Antunes (76.) mit ihren Toren die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wett. Für den hoffnungslos unterlegenen FC Everton sorgten Romelu Lukaku (29.) und Phil Jagielka (82.) lediglich für Ergebniskosmetik.

Florenz auch ohne Gomez weiter

Der AC Florenz hat auch ohne Nationalstürmer Mario Gomez souverän das Viertelfinale erreicht. Nach dem 1:1 aus dem Hinspiel gewann die Viola das Achtelfinal-Rückspiel nach starker Anfangsphase beim italienischen Rivalen AS Rom mit 3:0 (3:0).

Gonzalo Rodriguez (9./Foulelfmeter), Marcos Alonso (18.) und Jose Maria Basanta (22.) sorgten in Rom binnen 13 Minuten für klare Verhältnisse. Roms Adem Ljajic sah nach wiederholtem Foulspiel (88.) die Gelb-Rote Karte. Gomez war nach überstandener Bänderverletzung in den Kader zurückgekehrt, kam aber nicht zum Einsatz. Moskau war gegen Neapel die aktivere Mannschaft, übte gegen die defensiv stark organisierten Italiener aber zu wenig Druck aus.

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Kevin Kuranyi (M.) kommt mit Dynamo Moskau nicht über ein torloses Remis hinaus © Getty Images

Kuranyi scheitert

Ausgeschieden ist dagegen Kevin Kuranyi mit Dynamo Moskau: Das 0:0 gegen den SSC Neapel war nach der 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel zu wenig.

Titelverteidiger FC Sevilla brachte im spanischen Duell mit dem FC Villarreal durch ein 2:1 (0:0) im eigenen Stadion das 3:1-Polster aus dem Hinspiel mehr als sicher über die Runden.

Ebenfalls im Achtelfinale steht Champions-League-Absteiger Zenit St. Petersburg. Der 2:0-Hinspielsieg reichte, weil der FC Turin erst in der Schlussminute durch den Polen Kamil Glik zum 1:0 (0:0) kam.

Ajax scheitert in der Verlängerung

Der FC Brügge gewann bei Besiktas Istanbul nach Rückstand noch mit 3:1 (0:0) und setzte sich in der Addition mit 5:2 durch.

Dnjepr Dnjepropetrowsk verlor zwar bei Ajax Amsterdam nach Verlängerung 1:2 (1:1, 0:1, 0:0), zog aber wegen der Auswärtstorregel dank des 1:0 aus dem Hinspiel erstmals ins Viertelfinale ein. Ajax verfehlte dagegen im zwölften Jahr in Folge die Runde der letzten Acht im Europapokal.

Eugen Konoplianka (97.) schoss Dnjepr in der Verlängerung in die nächste Runde. Ajax-Mittelfeldspieler Riechedly Bazoer (61.) hatte zuvor das Hinspielergebnis egalisiert und die Verlängerung erzwungen, das 2:1 durch Mike van der Hoorn (118.) genügte dem sechsmaligen Europapokalsieger nicht.

Die Auslosung zur Runde der letzten Acht findet am Freitag (13 Uhr) am Sitz der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Nyon/Schweiz statt.

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