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Anhänger von AS Rom am Rande des Auswärtsspiels bei Feyenoord Rotterdam
Anhänger von AS Rom am Rande des Auswärtsspiels bei Feyenoord Rotterdam © getty

Nach den Zwischenfällen rund um das Europa-League-Spiel zwischen Feyenoord Rotterdam und dem AS Rom drohen dem niederländischen Vizemeister drastische Sanktionen.

Nach Angaben des Klubs hat der zuständige UEFA-Ermittler ein Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro als Strafmaß festgelegt.

Zudem muss Feyenoord das nächste Heimspiel auf europäischer Ebene unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, ein weiteres Spiel wurde zur Bewährung ausgesetzt. Entgegen einer ersten anderslautenden Mitteilung des Klubs ist das Strafmaß noch nicht offiziell bestätigt.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) teilte mit, dass die Disziplinarkommission den Fall erst am 21. Mai verhandeln wird.

In Rotterdam war es während der Partie in der Zwischenrunde zu Ausschreitungen und rassistischen Vorfällen gekommen. Feyenoord-Fans hatten unter anderem Feuerwerkskörper gezündet und auf das Spielfeld geworfen. Zudem blockierten sie eine Treppe im Stadion und warfen Roms dunkelhäutigem Spieler Gervinho eine aufblasbare Banane vor die Füße.

Bereits am Rande des Hinspiels in Rom war es zu schweren Ausschreitungen mit 13 verletzten Polizisten und fünf verletzten Niederländern gekommen.

28 Feyenoord-Hooligans wurden festgenommen, 19 wurden wegen Angriffen auf Sicherheitskräfte, Verwüstungen und Widerstand gegen die Polizei im Schnellverfahren zu Haftstrafen bis zu 16 Monaten und zu Geldstrafen bis zu 45.000 Euro verurteilt.

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