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Mario Gomez wechselte vom FC Bayern nach Florenz
Mario Gomez wechselte vom FC Bayern nach Florenz © Getty Images

Mario Gomez hat ganz genau hingeschaut, wie sich die Münchner Bayern vergeblich um ein Fußballwunder gegen Barcelona bemühten.

Er hängt halt an seinem Ex-Klub - und steht in der Europa League vor einer ähnlich unlösbaren Aufgabe. Mit dem AC Florenz muss der Nationalstürmer am Donnerstag (ab 20.50 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm) das 0:3 aus dem Hinspiel gegen Titelverteidiger FC Sevilla korrigieren.

Zumindest nach außen gibt sich Gomez zuversichtlich. "Natürlich wird es verdammt schwer, und dennoch ist es machbar", sagte er im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten: "Es muss vieles zusammenkommen. Ein schnelles Tor, eine stabile Defensive, ein bisschen Glück ..."

Kritik prallt an Gomez ab

Das bisschen Glück hatte in Sevilla vor allem Gomez gefehlt, früh vergab er freistehend eine Großchance. Nach der Pleite knöpften sich die italienischen Gazetten den deutschen Torjäger vor - wieder einmal. Doch mit Kritik geht Gomez mittlerweile gelassen um.

"Mit solchen Dingen lebe ich doch schon seit Jahren. Nach Siegen ist man der König und nach Niederlagen der Depp. So sind nun einmal die Medien", sagte Gomez schmunzelnd.

Seine Zukunft lässt der 29-Jährige von Schlagzeilen wie "Gomez verrät Florenz" nicht beeinflussen. Mit knappen Worten widerspricht er Gerüchten, er würde die Toskana am Ende der Saison verlassen. Es gehe für ihn beim AC Florenz weiter: "Ich habe hier einen Vertrag für zwei weitere Jahre."

All seine Kritiker wird der kantige Angreifer selbst mit 30 Pflichtspieltreffern nicht überzeugen, ein Anfang wäre jedoch ein zählbarer Beitrag zum kleinen Fußballwunder gegen Sevilla.

Denn: Heldenstatus gibt es auch in Italien nur durch Titel und auf einen europäischen wartet die Fiorentina schon seit 1961.

Neapel in der Ukraine gefordert

Der SSC Neapel, zweiter italienischer Klub im Halbfinale und Bezwinger des VfL Wolfsburg, hofft, seinen UEFA-Pokal-Triumph aus dem Jahr 1989 zu wiederholen.

Vor dem Finale in Warschau (27. Mai) wartet jedoch am Donnerstag (ab 20.50 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm) die schwierige, aber keinesfalls unlösbare Aufgabe in der Ukraine bei Dnjepr Dnjepropetrowsk (Hinspiel 1:1).

SPORT1 berichtet von beiden Partie ab 20.50 Uhr im LIVETICKER sowie mit dem Europa League Talk in unserem Sportradio SPORT1.fm. Zudem verpassen Sie mit der SPORT1 App und in den LIVESCORES auf SPORT1.de nichts.

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