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Thomas Tuchel tritt Dortmunder Chaoten energisch entgegen. Raul Bobadilla kämpft mit den Tränen, Hattrick-Held Di Santo bedankt sich bei einem Teamkollegen. Die Stimmen.

Das 1:1 von Borussia Dortmund bei PAOK Saloniki wird von Zündeleien der Dortmunder Fans überschattet. Trainer Thomas Tuchel und die Mannschaft beziehen klar Position.

Der FC Augsburg hadert nach dem bitteren 1:3 gegen Partizan Belgrad mit der eigenen Chancenverwertung und unfairen Gästen. Raul Bobadilla kämpft mit den Tränen.

Beim FC Schalke 04 herrscht dagegen nach dem 4:0 gegen Asteras Tripolis Zufriedenheit. Franco Di Santo bricht mit einem Hattrick den Torbann und weiß, bei wem er sich zu bedanken hat.

SPORT1 fasst die Stimmen zusammen:

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Es war eine tolle Mannschaftsleistung und eine super erste halbe Stunde. Mir gefällt das, was ich heute gesehen habe, sehr  gut. Es ist gerade bitter, dass wir ständig vom ersten Torschuss bestraft werden. Wir sind nicht glücklich, wie sich unsere Fans präsentiert haben. Wir haben mit Pyro begonnen, das ist sehr ärgerlich und hilft uns nicht."

Gonzalo Castro (Borussia Dortmund): "Ich wollte eigentlich den Pass auf Jonas Hofmann spielen, aber der lässt ihn sehr geschickt durch. So war es dann mein Tor, aber das ist am Ende eigentlich völlig egal. Wir wollten hier gewinnen und haben das von der ersten bis zur letzten Minuten gezeigt. Leider hat uns am Ende ein wenig das Glück gefehlt. Wir können mit dem 1:1 in dieser hitzigen Atmosphäre zufrieden sein."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Es gibt so Phasen in denen es für eine Mannschaft nicht positiv läuft. Wir haben wieder viel investiert und bekommen Gegentore, die man so nicht kriegen darf. Die Führung des Gegners hat uns dann wehgetan. Ich kann der Mannschaft eine ordentliche Leistung attestieren, aber leider ohne Ertrag. Wir waren heute wieder nicht so effektiv. Wir haben eine gute Spielanlage gezeigt, aber der Ball muss eben auch ins Tor."

Stefan Reuter (Manager FC Augsburg): "Wir haben momentan eine Phase, die sehr schwer ist, aber da müssen wir durch. Ich finde es richtig gut, dass die Mannschaft nicht locker lässt und permanent nach vorne spielt. Und wenn wir nicht locker lassen, werden wir irgendwann auch belohnt. Wenn die Mannschaft so engagiert und geschlossen auftritt, ist mir nicht bange, dass wir da schnell wieder raus kommen."

Raul Bobadilla (FC Augsburg, mit den Tränen ringend): "Wir waren auf jeden Fall die bessere Mannschaft und es ist sehr enttäuschend und ärgerlich, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Ich persönlich hatte so viele Chancen, aber das Ding wollte einfach nicht reingehen. Aber ich habe alles gegeben und es geht weiter. Es gibt solche Zeiten, in denen es einfach schlecht läuft. Aber wir spielen gut und geben als Mannschaft alles. Es muss weitergehen."

Marwin Hitz (FC Augsburg): "Wir kriegen innerhalb von fünf Tagen zwei Mal genau dasselbe Tor, das kann kein Zufall sein. Außerdem habe ich noch nie ein Tor bekommen, bei dem ein Spieler auf dem Boden liegt und die gegnerische Mannschaft so weiterspielt, obwohl man das Wort Respekt auf dem Trikot trägt."

Andre Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Wir sind das Spiel sehr seriös angegangen und haben den Gegner sehr tief stehend erwartet. Von daher brauchte man heute ein wenig Geduld, aber am Ende haben wir das Spiel sehr souverän und auch in der Höhe verdient gewonnen."

Franco Di Santo (Schalke 04): "Natürlich bin ich jetzt sehr sehr glücklich. Nicht nur wegen meiner Tore, sondern vor allem wegen des Sieges. Ich war beim Elfmeter nicht die erste Option, aber ich bedanke mich bei Johannes Geis, dass er mir den Elfmeter überlassen hat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich auch bald mein erstes Bundesliga-Tor machen werde. Hoffentlich schon am Wochenende."

Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04): "Tripolis stand sehr tief und wollte nicht viel nach vorne machen. Am Ende war es aber ein lockerer Sieg. Ich spiele lieber gegen Mannschaften die selber auch Fußball spielen wollen, weil dann mehr Dampf im Spiel ist. Aber wenn man am Ende gewinnt ist man immer glücklich." 

Benedikt Höwedes (Schalke 04): "Es gibt nichts Schöneres für Fußballer als auf dem Platz zu stehen. Wenn das Ganze dann noch mit einem klaren Sieg garniert wird, ist es natürlich umso schöner. Das Spiel war eine klare Sache. Wir haben früh deutlich gemacht, dass wir hier nichts anbrennen lassen. Und das ohne unnötig Kraft zu lassen."

Ralf Fährmann (Schalke 04): "Wir haben das Spiel von der ersten Sekunde an dominiert und hatten zahlreiche Torchancen. Das war ein absolut souveräner Sieg. Wir haben gezeigt, dass wir der klare Gruppenfavorit sind und diese Rolle wollen wir auch weiter erfüllen."

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