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Für den ehemaligen Nationalspieler spielen Jürgen Klopp und seine Reds in dieser Saison nur um einen Platz in der Königsklasse. Sein ehemaliger Chef stärkt ihm derweil den Rücken.

Thomas Hitzlsperger glaubt, dass Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool "in diesem Jahr noch kein Meisterschaftskandidat" ist.

Dennoch könne man sich vorstellen dass die Zusammenarbeit "gut funktioniert. Die Erwartungen sind groß, auch wenn er erst einmal ein wenig Kredit hat, weil man sich so auf ihn gefreut hat", erklärte der ehemalige Nationalspieler, der in der Premier League einst für Aston Villa und West Ham United gespielt hat.

Ein Platz in der Königsklasse sei allerdings Pflicht - und die Entwicklung müsse noch weitergehen.

"Das Ziel in dieser Saison ist ganz klar ein Platz unter den ersten Vier und damit die Qualifikation für die Champions League. Aber irgendwann wollen sie auch mal wieder Meister werden - und Klopp soll es richten", so der 33-Jährige weiter.

Unterdessen sieht DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball durchaus Parallelen zwischen Klopps Amtsantritt bei den Reds und seinem ehemaligen Arbeitgeber Borussia Dortmund.

"Klopp hat einst in Dortmund die Herzen erobert und das hat er jetzt in Liverpool genauso getan. Das muss man auch erst einmal hinkriegen. Jürgen hat eine Willkommensbotschaft abgegeben und gezeigt, dass er sich dort vom ersten Tag an zuhause fühlt. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass er in Dortmund lange genug eine ähnliche Atmosphäre gespürt hat", meinte der 68-Jährige, der zugleich Präsident des BVB ist.

Von Klopps zukünftigen Erfolgen in England ist der Jurist deshalb absolut überzeugt: "Denjenigen, die jetzt meinen, daran herummäkeln zu müssen, kann ich nur sagen: Wartet ab und lasst ihn arbeiten! Ihr werdet überrascht sein, was er schaffen wird!"

Klopp war am Freitag als Nachfolger des gefeuerten Chefcoachs Brendan Rodgers an der Anfield Road vorgestellt worden.

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