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Raul Bobadilla setzt seine Tor-Serie fort
Raul Bobadilla setzt seine Tor-Serie fort © Getty Images

München - Raul Bobadilla setzt auch bei der knappen Niederlage gegen Athletic Bilbao seine Tor-Serie fort. Schalke braucht gegen Nikosia einen langen Anlauf. Die Daten zur EL.

Wirklich freuen konnte sich Raul Bobadilla nach dem Schlusspfiff nicht: Bei der knappen 2:3-Niederlage des FC Augsburg gegen Athletic Bilbao kam der Paraguayer in der 56. Minute beim Stand von 1:1 in die Partie und brauchte keine lange Anlaufzeit.

Bobadilla traf nur drei Minuten später per Kopf zum 2:1, dabei war es sein erster Torschuss und sein zweiter Ballkontakt überhaupt.

Damit erzielte der Angreifer in den vergangenen vier Spielen der UEFA Europa League insgesamt fünf Treffer und liegt in der Torjägerliste damit auf Rang zwei - vor prominenten Namen wie Franco di Santo und Pierre-Emerick Aubameyang (jeweils vier Tore).

Zu einem Punktgewinn langte Bobadillas Treffer am Ende allerdings nicht, dabei wäre ein Erfolg des Europa-League-Neulings durchaus verdient gewesen. Die Gastgeber ließen sich auch durch den frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und zeigten in allen Belangen eine couragierte Leistung.

Die Überlegenheit spiegelte sich auch in den Statistiken wider. Der FCA gab mehr Torschüsse ab (13:7), hatte sowohl mehr Ballbesitz (57:43 Prozent) als auch Ecken (6:4) und spielte auch deutlich mehr Pässe (404:240).

Zum Augsburger Schreckgespenst avancierte allerdings Aritz Aduriz. In den beiden Spielen gegen den FCA war der Angreifer mit vier Toren und einer Vorlage an insgesamt fünf der sechs Treffer direkt beteiligt.

25. Torschuss erlöst den S04

Drückend überlegen war auch der FC Schalke 04 gegen Apoel Nikosia, allerdings brauchten die Knappen einen langen Anlauf.

Die Gastgeber legten gegen die Gäste aus Zypern los wie die Feuerwehr, so viele Torschüsse (19) und Ecken (12) hatten die Königsblauen in einer ersten Halbzeit bislang noch in keinem Pflichtspiel in dieser Saison.

Erst der 25. Torschuss durch Eric-Maxim Choupo-Moting brachte die Erlösung, am Ende zielten die Hausherren insgesamt 26 Mal auf das Gehäuse von Apoel-Schlussmann Boy Waterman.

Johannes Geis ging bei seinem Comeback nach ordentlichem Beginn in den ersten 45 Minuten ein wenig die Luft aus. Der fehlende Rhythmus aus den vergangenen Wochen war dem Mittelfeldmann, der in der Bundesliga noch seine Fünf-Spiele-Sperre absitzen muss, mit zunehmender Spieldauer anzumerken.

Bis zu seiner Einwechslung in der 78. Minute kam der 22-Jährige auf 63 Ballkontakte - das waren immerhin die fünftmeisten in den Schalker Reihen. Dazu standen vier Vorlagen und ein Torschuss zu Buche.

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