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Dortmund - Trotz des komfortablen Vorsprungs warnt der BVB-Boss vor dem Rückspiel in der UEFA Europa League zur Konzentration. Auch zur Schmidt-Sperre gibt er ein Urteil ab.

Vor dem Europa-League-Rückspiel im Sechzehntel-Finale beim FC Porto (Die UEFA Europa League, Do. ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKERHIGHLIGHTS ab 23 Uhr auf SPORT1) zeigt sich Borussia Dortmunds Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Watzke vorsichtig optimistisch.

"Wir müssen aufpassen. Ich habe Porto in den letzten Jahren schon drei Mal zu Hause gesehen und sie können da schon unglaublichen Druck entfalten", sagte Watzke am Mittwoch vor dem Abflug nach Porto.

Der 56-Jährige fügte hinzu: "Sie sind sehr heimstark und nehmen dann auch das Publikum mit. Wenn wir alle Sinne schärfen, dann kann es klappen. Wenn wir aber glauben, dass es mit 90 Prozent reichen könnte, dann wird es nochmal eng."

"Nehmen die Europa League sehr ernst"

Die Möglichkeit, dass die Europa League für den BVB womöglich nicht so wichtig wie die Liga sein könnte, wies Watzke von sich. "Wir haben in der Gruppenphase sehr viel rotiert, haben da eine klare Priorität auf die Bundesliga gesetzt, weil wir unbedingt wieder in die Champions League wollen. Dennoch nehmen wir die Europa League sehr ernst. Aber natürlich freust du dich mehr,  nach Porto zu fliegen als nach Qäbälä."

BVB-Sportchef Michael Zorc mahnte trotz des 2:0-Siegs aus dem Hinspiel: "Wir sind noch längst nicht durch. Ich erwarte, dass Porto im Heimspiel viel offensiver und attackierender auftreten wird. Es wird ein sehr schweres Spiel."

Schmidt-Strafe überrascht Watzke nicht

Zur Fünf-Spiele-Sperre des Leverkusener Trainers Roger Schmidt, der im Bundesliga-Spiel gegen Dortmund einen Tribünen-Verweis ignoriert hatte, sagte Watzke: "Ich bin nicht überrascht über die Härte der Strafe." 

Zu dem zu einer Geldstrafe verurteilten Leverkusener Sportdirektor Rudi Völler hat Watzke ebenfalls eine Meinung. "Es war nicht das Problem, dass er ein Fernseh-Interview gegeben hat, sondern dass er einen leichten Zusammenhang zwischen der Spielunterbrechung und dem Handelfmeter gezogen hat", sagte er.

"Und das ist etwas, was ich verstehen kann, wenn man das von sich weist. Auch ein emotionaler Mensch wie Rudi Völler muss bei so einer Aussage damit rechnen, dass er ein Problem kriegst."

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