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Markus Weinzierl verpasste nur knapp die Überraschung beim FC Liverpool
Markus Weinzierl glaubt an den Achtelfinaleinzug des FC Augsburg © Getty Images

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl glaubt in der Europa League fest an die Sensation gegen FC Liverpool. Zwei zuletzt Verletzte stehen vor ihrer Rückkehr auf den Platz.

Trainer Markus Weinzierl geht voller Zuversicht in das Zwischenrunden-Rückspiel der UEFA Europa League beim FC Liverpool.

"Wir sind hergekommen, um eine Sensation zu schaffen", sagte Weinzierl. "Ein Unentschieden reicht uns - und im Elfmeterschießen gewinnen eh immer die Deutschen." (SERVICE: Die gesamte FCA-Pressekonferenz zum Nachlesen)

"Werden uns zerreißen"

Das 0:0 aus dem Hinspiel vor einer Woche sei eine gute Ausgangsposition, wiederholte er: "Wir sind hochmotiviert und werden uns zerreißen."

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Einen Einsatz der angeschlagenen Raul Bobadilla und Daniel Baier schloss Weinzierl dabei nicht grundsätzlich aus.

"Alles dabei, was laufen kann"

"Wir lassen alle Optionen bis zur letzten Minute offen, aber wir werden nur vernünftige Dinge machen und keinen Spieler einsetzen, bei dem ein Risiko besteht", sagte der Coach des Bundesligisten am Mittwochabend.

Baier (Haarriss im Sprunggelenk) und Bobadilla (Muskelverletzung) hatten trotz ihrer jüngsten Blessuren die Reise an die Anfield Road mit angetreten, wo der FCA am Donnerstag (19.00 Uhr) die große Überraschung anpeilt.

Weitere personelle Rückschläge hatte Weinzierl allerdings auch zu verkraften. Der Koreaner Dong-Won Ji ist erkrankt (Fieber). Zudem seien Jeong-Ho Hong und Piotr Trochowski wegen ihrer Verletzungen zu Hause geblieben, Jan Moravek nach einer Gehirnerschütterung jedoch dabei. "Alles, was laufen kann, haben wir mitgenommen", sagte Weinzierl.

"Lassen uns von Anfield nicht einschüchtern"

Für die Spieler falle mit der Gelegenheit, im legendären Anfield Stadium auflaufen zu können, "Weihnachten und Geburstag auf einen Tag zusammen", sagte Weinzierl noch: "Jeder brennt darauf. Es wird ein Alles-oder-Nichts-Spiel."

Flügelspieler Tobias Werner ergänzte: "Wir trauen uns schon zu, eine Runde weiterzukommen, dafür sind wir hier. Wir werden mit breiter Brust auftreten, das Stadion wird uns nicht einschüchtern."

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