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21 Minuten reichten Miroslav Klose (o.), um im Europa-League-Spiel gegen Galatasaray einen guten Eindruck zu hinterlassen © Getty Images

Der Weltmeister wird nach Lazios Remis gegen Galatasaray Istanbul überschwänglich gelobt. Vom Jungbrunnen Europa League ist die Rede. Lukas Podolski kommt weniger gut weg.

Weltmeister Miroslav Klose hat nach seinem Joker-Einsatz beim 1:1 von Lazio Rom in der UEFA Europa League (LIVE im TV auf SPORT1) beim türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul in den italienischen Medien glänzende Kritiken erhalten.

"Die Europa League verjüngt Klose. Er rennt wie ein Wilder und setzt die Türken stark unter Druck", lobte die römische Tageszeitung Il Messaggero den 37-Jährigen für seinen 21-minütigen Auftritt im Zwischenrunden-Hinspiel am Bosporus.

Auch andere Gazetten auf dem Apennin gaben dem WM-Rekordtorschützen nach dem "Duell der Weltmeister" mit Lukas Podolski gute Noten: "Energischer Miro: Klose führt die letzten Angriffe Lazios gegen Galatasaray mit einem Elan wie zu den schönen alten Zeiten", kommentierte Corriere dello Sport.

"Klose gibt Lazio Sauerstoff"

"Trainer Pioli setzt Klose ein, um der Mannschaft Sauerstoff zu geben, und Miro kommt einem Tor nahe", lobte Gazzetta dello Sport. Kloses Energie genüge jedoch den Römern nicht, um sich gegen Galatasaray zu behaupten. Lazio habe es an Schwung und an Enthusiasmus gefehlt, um die Türken in die Knie zu zwingen.

Podolskis Leistung wurde unterdessen in seiner früheren Wahlheimat kritisch gesehen.

"Podolski findet nie wirklich seine wahre Position im Match", kommentierte Gazzetta dello Sport die Vorstellung des früheren Stars von Inter Mailand. "Lukas fordert einen Elfmeter, er flößt jedoch nur mit der Stimme Angst ein", schrieb der Corriere dello Sport.

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