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Julian Weigl fiebert dem Duell mit Jürgen Klopp und dem FC Liverpool entgegen und verrät, dass die "Reds" von Anfang an das Traumlos der Dortmunder waren.

Julian Weigl hat innerhalb eines Jahres einen rasanten Aufstieg hingelegt. Vergangene Saison vermied er noch mit dem TSV 1860 München in letzter Sekunde den Absturz in die Drittklassigkeit, nun kann sich der Youngster mit Borussia Dortmund inzwischen regelmäßig auf der internationalen Bühne beweisen.

"Für mich ist jedes internationale Spiel ein Highlight. Ich war letztes Jahr noch in der Zweiten Liga, von daher habe ich einen großen Schritt gemacht. Die Aufgabe, die wir jetzt haben, ist sehr lukrativ - darauf freut sich die gesamte Mannschaft", sagte Weigl zu SPORT1 und spielt damit auf das Kracherduell gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool im Viertelfinale der UEFA Europa League am 7. und 14. April an (LIVE im TV auf SPORT1, in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Doch nicht nur Weigl und Co. fiebern dem Showdown entgegen. "Man hat gemerkt, dass das ganze Umfeld darauf gewartet hat, dass endlich Liverpool kommt. Viele haben sich Liverpool im Finale gewünscht. Dass es jetzt schon so weit ist, nehmen wir so an", sagt er und ergänzt: "Wenn du in dem Wettbewerb etwas reißen willst, dann musst du gegen die großen Mannschaften gewinnen. Mit Porto und Tottenham haben wir schon zwei starke Gegner gehabt, jetzt kommt Liverpool - es geht weiter."

(Alles zu Klopps Rückkehr am Sonntag ab 13 Uhr im Anschluss an den Volkswagen Doppelpass im Doppelpass Spezial LIVE im TV auf SPORT1)

Vergleiche mit Schweinsteiger eine Ehre

Trotz seines eher schmächtigen Körperbaus, gibt Weigl im defensiven Mittelfeld des BVB seit Saisonbeginn den Ton an und sorgt mit seiner Übersicht und Passgenauigkeit für die nötige Ruhe.

Dass er schon erste Vergleiche mit DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger über sich ergehen lassen muss, nimmt er gelassen: "Es ehrt mich natürlich, in einem Atemzug mit ihm genannt zu werden. Ich habe mir schon als kleiner Junge einiges von ihm abgeschaut. Aber in Anbetracht seiner langen Karriere bedeutet das, dass ich noch einen weiten Weg vor mir habe." (Das ganze Interview ab 18.30 Uhr in Bundesliga Aktuell)

Schweinsteigers Ablösung schon bei der EM?

Weigls Weg führt ihn im Sommer geradewegs zu einem großen Turnier mit der deutschen Auswahl. Als feste Größe der U21 darf er zumindest auf die Olympiateilnahme in Rio de Janeiro hoffen. Bundestrainer Joachim Löw nannte seinen Namen allerdings nach dem 4:1 gegen Italien explizit als möglichen Überraschungskandidaten, der noch auf den Zug zur EM in Frankreich aufspringen kann.

"Man hat beide Turniere natürlich im Hinterkopf", gibt Weigl zu. "Man überlegt sich, ob man in den Urlaub fahren kann oder ob man die Chance hat, bei einem dieser großen Turniere dabei zu sein."

Unter Druck setzt sich Weigl deswegen aber nicht. "Ich schaue einfach von Woche zu Woche", meint er. "Wenn du konstant Leistungen bringst, ist die Chance größer, bei einem der beiden Turniere dabei zu sein."

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