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Alper Potuk
Alper Potuk (r.) brachte zunächst Fenerbahce auf Viertelfinal-Kurs und flog später vom Platz © Getty Images

Das Rückspiel des türkischen Topklubs im Achtelfinale der Europa League in Braga läuft völlig aus dem Ruder. Sevilla zerschmettert Basels Träume.

Fenerbahce Istanbul hat sich im Rückspiel in der UEFA Europa League als schlechter Verlierer präsentiert.

Bei der 1:4-Niederlage im Achtelfinal-Rückspiel bei Sporting Braga verloren die Spieler des türkischen Topklubs in der Schlussphase die Nerven und beendeten die Partie nach drei Platzverweisen nur zu acht.

In der ersten Halbzeit hatte Alper Potuk mit seinem Treffer (45.+3) Fener, das das Hinspiel 1:0 gewonnen hatte, nach dem frühen Rückstand durch Ahmed Hassan (11.) zunächst auf Kurs Richtung Viertelfinale gebracht. (SERVICE: Alle Viertelfinalisten im Überblick)

Elfmeter als Wendepunkt

Knackpunkt des Spiels war in der zweiten Halbzeit eine Elfmeterentscheidung zugunsten Bragas und die damit verbundene Gelb-Rote Karte gegen Mehmet Topal (68.). Josue verwandelte den folgenden Strafstoß, Nikola Stoiljkovic (74.) und Rafa Silva (83.) sorgten für die Entscheidung für die Hausherren.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit flog Feners Torschütze Potuk nach einem Frustfoul mit glatt Rot vom Platz (87.). In der sechsminutigen Nachspielzeit handelte sich Volkan Sen eine weitere Gelb-Rote Karte wegen Meckerns ein, weil er dem Schiedsrichter Ivan Bebek applaudierte. Anschließend schubste er ihn auch noch.

Sevilla zerschmettert Basels Traum

Der Traum vom Heimfinale hat für den FC Basel ein jähes Ende gefunden.

Der Schweizer Meister kassierte im Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League eine deutliche 0:3 (0:3)-Niederlage beim Titelverteidiger FC Sevilla.

Bereits in der ersten Halbzeit sorgten die Andalusier durch Adil Rami (35.) und einem Doppelschlag von Kevin Gameiro (44., 45.) für klare Verhältnisse. Im Hinspiel vor einer Woche im St.-Jakob-Park hatten sich beide Teams torlos getrennt.

Schachtjor Donezk hat ebenfalls das Viertelfinale erreicht. Nach einem 3:1-Sieg im Hinspiel gewannen der Klub aus der Ukraine auch den erneuten Vergleich mit 1:0. Das Siegtor durch Eduardo fiel erst in der Nachspielzeit (90.+3). Beide Mannschaften beendeten die Partie zu zehnt. Zunächst flog Olexandr Kucher bei Donezk mit Gelb-Rot (84.) vom Platz, bei den Belgiern sah Serigne Mbodji wenig später (86.) wegen unsportlichen Verhaltens Rot.

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