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Dejan Lovren besiegelte mit seinem Treffer Borussia Dortmunds Europa-League-Aus © SPORT1

Liverpool - Liverpools Dejan Lovren verrät vor dem Halbfinale gegen Villarreal bei SPORT1, dass er nach seinem Siegtor gegen Dortmund Ärger mit seiner Oma hatte.

Mit einem einzigen Tor machte sich Dejan Lovren vom FC Liverpool über Nacht einen Namen in ganz Deutschland.

Es war das Tor zum entscheidenden 4:3-Endstand im episch anmutenden Duell zwischen den Reds und Borussia Dortmund im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League.

Der kroatische Nationalspieler war es, der die Dortmunder Hoffnungen auf den Einzug ins Halbfinale mit einem Kopfballtor in der dritten Minute der Nachpielzeit jäh beendete - und das Stadion an der Anfield Road zum Beben brachte.

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Zwar sei sein spätes Tor gegen den BVB wie ein Traum gewesen, für das Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Villarreal (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und in unserem Sportradio SPORT1.fm sowie im LIVETICKER) wünscht sich der gebürtige Kroate dennoch weniger Dramatik.

"Wir wollen nicht, dass es schon vor der Halbzeit wieder 2:0 für den Gegner steht. Wir müssen sehr intelligent spielen, und dürfen nicht schon in den ersten 20 Minuten alles nach vorne werfen", sagt Lovren im exklusiven Interview mit SPORT1.

Neben Glückwunschbekundungen von seinen Teamkollegen gab es für den 26-jährigen Innenverteidiger nach seinem Siegtor gegen Dortmund jedoch auch Ärger - und das ausgerechnet von der eigenen Großmutter.

Dazu muss man wissen: Lovren wurde zwar im heutigen Bosnien Herzegowina geboren und trägt die kroatische Staatsbürgerschaft, wuchs jedoch viele Jahre in Deutschland auf, weshalb er auch fließend Deutsch spricht.

Während es den heutigen Liverpool-Profi im Alter von 16 Jahren in die kroatische Hauptstadt Zagreb zog, um dort einen Vertrag bei Dinamo zu unterzeichnen, wohnt seine Großmutter bis heute in Deutschland.

Lovren schmunzelnd: "Es kamen Reaktionen aus Deutschland, vor allem von meiner Oma. Sie war aufgeregt und ich würde sagen, fast ein bisschen wütend auf mich, weil sie im Krankenhaus arbeitet und dort wegen mir angepfiffen wurde."

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