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Sevilla v Shakhtar Donetsk - UEFA Europa League Semi Final: Second Leg
Sevillas Mariano (r.) feiert mit Teamkollege Daniel Carrico seinen Treffer zum 3:1 © Getty Images

Sevilla - Der FC Sevilla lässt im Halbfinal-Rückspiel gegen Schachtar Donezk nichts anbrennen und wahrt mit einem 3:1-Erfolg den Traum vom dritten UEFA-Europa-League-Titel in Folge.

Titelverteidiger FC Sevilla  ist noch einen Schritt vom historischen Titel-Hattrick in der Europa League entfernt. Der Sieger der vergangenen beiden Jahre gewann das Halbfinal-Rückspiel gegen Schachtar Donezk mit 3:1 (1:1), im Hinspiel in Lwiw hatten sich beide Teams vor Wochenfrist 2:2 getrennt.

Kevin Gameiro (9./47.) und Mariano (59.) trafen vor 41.286 Zuschauern für die Spanier, die im Finale am 18. Mai in Basel (SPORT1 überträgt das Finale der UEFA Europa League am Mittwoch, 18. Mai, ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und in unserem Sportradio SPORT1.fm) gegen den FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp nach ihrem fünften Europokalsieg seit 2006 greifen. (DATENCENTER: Der Spielplan der UEFA Europa League)

Der Brasilianer Eduardo (44.) glich kurz vor der Pause für die Gäste aus. Für Donezk endete damit der Traum vom zweiten internationalen Titel nach dem UEFA-Pokal-Sieg 2009 im Finale gegen Werder Bremen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Die Gastgeber von Unai Emery, der das 100. Europapokal-Spiel seiner Trainer-Karriere absolvierte, begannen im heimischen Hexenkessel furios: Nach einem Patzer von Maxim Maliyschew schnappte sich Gameiro den Ball und ließ Torhüter Andrej Pijatow keine Chance.Der Ausgleich nach einem Konter kam wie aus dem Nichts, Marlos (44.) hatte gar die Gästeführung auf dem Fuß. (Die Statistiken zum Spiel)

Nach der Pause dauerte es erneut nicht lange, bis Sevilla in Führung ging: Nach einem genialen Pass umkurvte der starke Gameiro den hilflosen Pijatow und erzielte sein bereits siebtes Tor im laufenden Wettbewerb.

Gameiro hielt nach dem Treffer das Trikot seines Teamkollegen Michael Krohn-Dehli in die Höhe, der sich im Hinspiel schwer verletzt hatte. Der Brasilianer Mariano beseitigte wenig später aus 20 Metern auch die letzten Zweifel.

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