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Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel gegen Bröndby IF will Hertha BSC im Rückspiel den Einzug in die Playoffs klar machen. Torjäger Vedad Ibisevic warnt vor den Dänen.

Von besonderer Genugtuung will Vedad Ibisevic noch immer nichts wissen. "Das ist absolut kein Thema für mich. Es zählt nur, dass wir als Hertha BSC eine Runde weiterkommen wollen. Es ist ein Zufall, dass wir gegen meinen Ex-Trainer spielen. Ich habe kein Problem mit ihm. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit", sagte der Stürmer von Hertha BSC auf der Klub-Homepage der Berliner.

Zwar traf er in der Vorwoche sehenswert zum knappen 1:0-Hinspielsieg gegen Bröndby IF, dass dort ausgerechnet Alexander Zorniger als Trainer auf der Bank sitzt, interessiert den 31-Jährigen - zumindest öffentlich - jedoch kein bisschen.

Zorniger hatte Ibisevic im Vorjahr als Coach des VfB Stuttgart aussortiert und damit einen Wechsel nach Berlin überhaupt erst möglich gemacht.

"Wir haben erst ein Spiel bestritten, eins haben wir noch vor der Brust - und in diesem müssen wir noch einmal eine richtig gute Leistung abliefern, um unser Ziel zu erreichen. Unser Gegner wird alles versuchen, das Ergebnis zu drehen. Sie werden alles geben, um ein Tor zu schießen. Wir müssen bereit sein, alles aus uns rauszuholen", erklärte Ibesivic vor dem Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League am Donnerstag (Do., ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Dardai will die Führung

Hertha ließ im Heimspiel zu viele Chancen ungenutzt und verpasste eine Vorentscheidung. In Bröndby, unmittelbar vor den Toren der Hauptstadt Kopenhagen gelegen, wartet nun ein Hexenkessel auf die Mannschaft von Trainer Pal Dardai.

"Bröndby wird alles investieren, um in Führung zu gehen. Das müssen wir ausnutzen, gut kontern und die erste Chance gleich verwerten", sagte der Ungar Dardai: "Wenn wir das schaffen, braucht Bröndby drei Treffer." 

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Hertha lag in der abgelaufenen Bundesligasaison lange auf Champions-League-Kurs, stürzte nach einer ganz schwachen Rückrunde aber noch von Rang drei auf sieben ab.

Die mühsame Qualifikation für das internationale Geschäft ist die Folge. Bei einem Triumph über den zehnmaligen dänischen Meister Bröndby würden noch die Playoffs (18./25. August) folgen, ehe es für die alte Dame tatsächlich erstmals seit sieben Jahren in die Gruppenphase des internationalen Geschäfts gehen könnte.

Kraft hütet das Tor

US-Nationalspieler John Anthony Brooks soll wie im Hinspiel die Berliner Defensive dirigieren. "Es wird bestimmt ähnlich wie beim Heimspiel - ein enges, intensives Spiel", meinte Brooks, der optimistisch nach Kopenhagen reist: "Wenn wir es genauso angehen wie in Berlin, mit derselben Einstellung und Mentalität, dann bin ich guter Dinge, dass wir die Playoffs erreichen."

Für die Berliner wird Thomas Kraft das Tor hüten. Der Norweger Rune Jarstein, der beim 1:0 im Hinspiel noch Keeper war, wird zunächst nur auf der Bank Platz nehmen.

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