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Nizza - Vor Schalkes Europa-League-Auftakt (LIVE auf SPORT1) spricht Markus Weinzierl über den verpatzten Saisonstart, Mario Balotelli und seine Vorfreude auf den Europapokal.

Zwei Spiele, null Punkte: Nach dem misslungenen Auftakt in die Bundesliga wehrt sich Schalkes Trainer Markus Weinzierl nicht gegen das Wort "Fehlstart".

Bei OGC Nizza (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) hat der neue Coach mit den Königsblauen nun die Chance, in der UEFA Europa League besser aus den Startlöchern zu kommen.

Das Ziel der Schalker ist klar: der Gruppensieg - und geht es nach Weinzierl, sollen auf dem Weg dorthin in der Gruppenphase möglichst sechs Siege her.

Im SPORT1-Interview spricht der 41-Jährige über die Lehren aus dem Bayern-Spiel, Nizzas Enfant terrible Mario Balotelli und seine Vorfreude auf die Europapokal-Abende.

SPORT1: Herr Weinzierl, mit welchen Gefühlen sind Sie in Nizza gelandet?

Markus Weinzierl: Mit guten Gefühlen, weil wir gegen Bayern München eine gute Leistung abgeliefert haben. Wir haben zwar noch keine Punkte mitgenommen, aber ich bin optimistisch. Wenn wir so weitermachen, wie wir es gegen Bayern getan haben, haben wir alle Chancen zu gewinnen.

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SPORT1: Stört Sie das Wort Fehlstart nach zwei Spieltagen?

Weinzierl: Wie man das nennt, ist egal. Wir sind nicht glücklich gestartet, das ist klar. Wir haben noch keinen Punkt. Wir haben in Frankfurt ein schlechtes Spiel gemacht und verloren, das hängt uns nach. Bayern München haben wir einen Fight geliefert, konnten aber leider nicht punkten, weil Bayern Extra-Qualität hat. Mit den Erkenntnissen können und wollen wir gut weiterarbeiten.

SPORT1: Nun geht es in der Europa League in einer schweren Gruppe weiter. In der letzten Saison hieß das Ziel Gruppensieg. Ist das in dieser Saison wieder so?

Weinzierl: Klar wollen wir weiterkommen, alle Punkte mitnehmen und im ersten Spiel damit beginnen. Nizza ist gut, hat einen guten Trainer und jetzt mit Balotelli auch noch mal viel Qualität dazubekommen. Von daher sind wir gefordert und brauchen unsere beste Leistung.

SPORT1: Sie haben Mario Balotelli angesprochen - wie wollen Sie ihn stoppen?

Weinzierl: Es ist klar, dass er hohe individuelle Qualität hat. Aber wir als Mannschaft müssen zusammenarbeiten und in der Innenverteidigung Qualität haben, um ihn zu stoppen.

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SPORT1: Lucien Favre denkt bei Nizza über Rotation nach. Wie sieht das bei Ihnen aus?

Weinzierl: Es ist ähnlich. Wir spielen nächste Woche in der Bundesliga, insgesamt sind es drei englische Wochen am Stück. Es ist beides möglich: Entweder wir wechseln oder wir spielen so weiter, weil wir uns natürlich auch finden müssen. Die Spieler sind noch nicht so lange zusammen. Der erste Eindruck war gut, jetzt gilt es, die richtige Mischung zu finden.

SPORT1: Sie kennen die Europa League bereits mit Augsburg. Worauf freuen Sie sich jetzt mit Schalke?

Weinzierl: Ich freue mich auf alle Spiele, auch auf den Wettbewerb generell. Je länger man dabei ist, desto interessanter wird er. Aber auch die Namen in dieser Gruppe sind richtig stark. Alle Spiele werden uns fordern und da gilt es, hundertprozentig da zu sein.

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