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Pyrotechnik beim Spiel Feyenoord Rotterdam gegen AS Rom
Beim Spiel gegen AS Rom sorgten Feyenoord-Fans zweimal für Unterbrechungen © imago

Feyenoord Rotterdam halbiert aus Angst vor Krawallen die Anzahl der Tickets für das Spiel gegen Manchester United. Dessen Fans gehen auf die Barrikaden.

Am Donnerstag in einer Woche beginnt die Gruppenhase der UEFA Europa League (LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER) mit einem echten Knüller.

Manchester United tritt bei Feyenoord in Rotterdam an. Doch die Vorfreude auf das niederländisch-englische Kräftemessen wird von Sicherheitsbedenken getrübt.

Da seine Fans in der Vergangenheit häufig unrühmlich aufgefallen waren, hat der Traditionsklub aus Rotterdam freiwillig nur die Hälfte der 51.000 Karten für das Spiel im De Kuip verkauft - also auch nur 1400 Tickets an die Gäste, 1000 weniger als erwartet.

Das stößt bei den United-Anhängern für harte Kritik. "Wir sehen nicht ein, warum die Sorge der Polizei wegen des Verhaltens der heimischen Fans Auswirkungen auf unsere Fans haben soll", heißt es in einer Stellungnahme der Fan-Vereinigung "Manchester United Supporters' Trust".

Die Fan-Vereinigung habe sich auch an die niederländischen Behörden gewandt, allerdings erfolglos.

Feyenoord ist nach Zuschauerausschreitungen während des Europa-League-Spiels im Februar letzten Jahres gegen AS Rom zu einem Heimspiel vor leeren Rängen auf Bewährung verurteilt worden. Dazu musste der Klub 50.000 Euro Strafe zahlen.

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