Pep Guardiola behält im Manchester-Derby die Oberhand, City schlägt United knapp dank Kevin De Bruyne. Im Anschluss flucht Jose Mourinho - nicht nur über den Referee.

Pep Guardiola schlägt Jose Mourinho:

Der frühere Bayern-Trainer hat mit Manchester City am Samstag das Premier-League-Derby bei Manchester United 2:1 (2:1) gewonnen und seinem Erzfeind eins ausgewischt.

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Ein überragender Kevin De Bruyne führte City vor dem Champions-League-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach am Dienstag mit einem Tor und einer Vorlage zum verdienten Sieg.

De Bruyne avanciert zum Matchwinner

City bleibt mit vier Siegen aus vier Spielen Tabellenführer, für United war es der erste Punkteverlust.

Der Belgier De Bruyne, einst von Mourinho vom FC Chelsea an den Bundesligisten VfL Wolfsburg abgeschoben, revanchierte sich dafür im ausverkauften Stadion Old Trafford eindrucksvoll.

Er traf nach einem Blitz-Angriff mit rechts aus 16 Metern (15.), später schoss er mit links an den Pfosten, und Kelechi Iheanacho schob zum 2:0 ein (36.). 

Es war ein umkämpftes Derby, bei dem vor allem City-Verteidiger Aleksandar Kolarov Opfer bringen musste. Der Serbe verlor einen Zahn.

Bravo-Patzer und Ibrahimovic reichen nicht

In der 42. Minute traf Zlatan Ibrahimovic, einst von Guardiola beim FC Barcelona aussortiert, nach einem üblen Fehler des neuen City-Torhüters Claudio Bravo zum Anschluss. 

Guardiola stellte sich nach der Partie demonstrativ hinter seinen Pannen-Keeper. "Das war eine der besten Leistungen, die ich je gesehen habe. Er zeigte Persönlichkeit", lobte er den Chilenen.

Mourinho flucht

Auch Mourinho sprach über Bravo - allerdings weniger angetan. "The Special One" warf ihm vor, einen Strafstoß an Wayne Rooney verursacht zu haben: "Das war ganz klar Elfmeter und Rot."

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Dass insgesamt zu wenig von seinem Team kam, sah aber auch Mourinho ein. Vor allem in der ersten Halbzeit sei man "mental und spielerisch unterlegen" gewesen, gab der Portugiese zu.

"Einige spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Ehrlich gesagt hätte ich zwei oder drei Spieler nicht einsetzen dürfen, wenn ich gewusst hätte, wie sie spielen. Aber das ist Fußball. Manchmal wirst du positiv überrascht, manchmal enttäuscht", sagte Mourinho.

Mkhitaryan schwach, Sane gibt Debüt

Mit seiner Kritik spielte er wohl auch auf die Leistung des ehemaligen Dortmunders Henrikh Mkhitaryan an, der ein schwaches Startelf-Debüt für den Rekordmeister United gab und folglich zur Halbzeit ausgewechselt wurde.

Nationalspieler Leroy Sane kam in der 60. Minute zu seinem ersten Einsatz für City, Ilkay Gündogan stand erneut nicht im Kader.

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