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Grenzenloser Jubel bei Zenit nach dem nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg © Getty Images

Zenit St. Petersburg kämpft sich gegen Tel Aviv nach einem deutlichen Rückstand spät zurück ins Spiel und zieht damit in der Rubrik größte Aufholjagden mit Dortmund gleich.

Zenit St. Petersburg hat seine Auftaktpartie in der UEFA Europa League gegen Maccabi Tel Aviv nach einer verrückten Aufholjagd gewonnen. 

Der russische Topklub drehte einen 0:3-Rückstand mit der letzten Minute noch in einen 4:3-Sieg und stellte damit den Rekord vom Borussia Dortmund ein. Nur zwei Team konnten in der Europa League jemals nach einem 0:3 wieder zurückkommen: Der FC Brügge gegen Maribor im Jahr 2011 und eben der BVB gegen BK Odds im August 2015 (jeweils 4:3). 

Die Wende in Tel Aviv kam in einem denkwürdigen Gastspiel im Bloomfield Stadion erst eine Viertelstunde vor Schlusspfiff. 

Maccabi sah nach den Toren von Haris Medunjanin (26. und 70. Spielminute) und Vidar Örn Kjartansson (50.) schon wie der sichere Sieger aus. Erst in der 76. Minute machte Aleksandr Kokorin St. Petersburg wieder etwas Hoffnung. Der vermeintliche Knackpunkt der torreichen Partie war jedoch eine Szene in der 81. Minute. 

Maccabis Eliazer Dasa sah nur zwei Minuten nach seiner ersten Verwarnung die Gelb-Rote Karte und musste vom Feld.

Plötzlich in Unterzahl verlor das Team aus Tel Aviv den Faden. Der ehemalige Nürnberger Robert Mak sorgte in der 84. Minute für den Anschluss, nur wenig später war Maccabis einst so sichere Führung nach einem Tor von Giuliano (86.) dahin. 

Und Zenit legte noch einen drauf: Luka Djordjevic schoss in der 90. Spielminute den umjubelten Siegtreffer. 

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