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Die Umgebung des Stadions Old Trafford in Manchester
Die Umgebung des Stadions Old Trafford in Manchester © Getty Images

Der Boss von Manchester Uniteds Gegner in der UEFA Europa League lästert über die englische Stadt. Besonders stört ihn, wie sich Homosexuelle dort verhalten.

Manchester United setzte sich am 2. Spieltag der UEFA Europa League (LIVE im TV auf SPORT1) knapp mit 1:0 gegen Zorya Luhansk aus der Ukraine durch.

Mehr als die Niederlage im Old Trafford haben Zoryas Vorstandsvorsitzenden Sergei Rafailov aber die Zustände in der Stadt der Gastgeber geschockt.

"Manchester ist eine dreckige Stadt, voll von Betrunkenen und Männern, die sich auf der Straße küssen", sagte Rafailov der BBC.

"Es war sehr dreckig"

Auf der Homepage seines Vereins schilderte der Zorya-Boss seine Erlebnisse noch eingehender: "Als wir in England waren, waren wir nur in Manchester und die Stadt gefiel mir nicht."

Und weiter: "Es war sehr dreckig. Nahe unseres Hotels im Stadtzentrum schliefen Obdachlose auf dem Bürgersteig. Ich habe einen Spaziergang gemacht und da war es noch schlimmer: Massen von betrunkenen Menschen!"

Homophobe Äußerungen

Auch seine homophoben Äußerungen führte Rafailov genauer aus: "Es war für mich bizarr zu sehen, wie sich Männer auf der Straße küssen. Das hat mir nicht gefallen."

Eine Annäherung der Ukraine an Europa macht Rafailov nach seinen Eindrücken von der Insel Sorgen - besonders wenn es um Rechte von Homosexuellen und die Sichtbarkeit von Armut geht. 

"Ich würde vorschlagen, zwanzig Mal über europäische Integration nachzudenken, bevor wir sie akzeptieren. Mir würde es nicht gefallen, wenn meine Enkel raus gehen und Männer sehen, die sich küssen oder Obdachlose, die im Stadtzentrum schlafen", ätzte er.

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