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Vedad Ibisevic bescherte Hertha BSC mit einem Doppelpack gegen Mainz den sechsten Heimsieg in Folge © Getty Images

Berlin - Vedad Ibisevic ist der Mann des Spiels beim sechsten Hertha-Heimsieg in Folge gegen Mainz. Mit einem Doppelpack dreht der Bosnier zuerst das Spiel und fliegt dann vom Platz.

Hertha BSC bleibt im eigenen Olympiastadion eine Macht. Die Hauptstädter haben auch das sechste Heimspiel in Folge gegen den 1. FSV Mainz 05 gewonnen, stellen damit ihren Vereinsrekord ein und springen auf Platz 3 der Tabelle. (Tabelle der Bundesliga)

Beim 2:1 (1:1) gegen Mainz durfte sich Hertha-Coach Pal Dardai vor allem bei seinem Torjäger-Routinier Vedad Ibisevic bedanken. Der Bosnier drehte mit einem Doppelpack die Partie, nachdem Bundesliga-Debütant Aaron Seydel Mainz mit seinem ersten Torschuss in Führung gebracht hatte.

"Wir haben kontrolliert gespielt und dann aus dem Nichts ein Tor kassiert. Wir sind aber ruhig geblieben und haben den Ausgleich und dann noch den Siegtreffer gemacht. Am Ende haben wir verdient gewonnen", sagte ein zufriedener Hertha-Coach Pal Dardai nach dem Abpfiff bei Sky.

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Ibisevic schießt sich in 100er-Klub

Auch zu Matchwinner Ibisevic, der mit dem 2:1 sein 100. Bundesliga-Tor erzielt hatte, äußerte sich Dardai:  "Er hat wieder einmal seine Klasse bewiesen. Ich arbeite gerne mit ihm zusammen. Er ist ein guter Kapitän und Teamspieler."

Der Bosnier, der zur Erinnerung an sein Torjubiläum von seinen Teamkameraden ein T-Shirt mit der Aufschrift "Vedator 100!" geschenkt bekam, befindet sich aktuell mitten in Vertragsgesprächen. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen, beteuerte der Hertha-Trainer.

Die Highlights der Partie in Bundesliga - Der Spieltag ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1

Die ersten 25 Minuten Abtastphase beendete ein Paukenschlag: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld setzte sich der beste Mainzer Levan Öztunali auf der rechten Seite durch. Bei seiner Hereingabe stand Debütant Aaron Seydel genau richtig und staubte mit seinem ersten Torschuss in der Bundesliga zum 1:0 für die Gäste ab.

Vedad Ibisevic drehte das Spiel gegen Mainz mit einem Doppelpack fast im Alleingang für Hertha BSC © iM Football

Gbamin und Ibisevic fliegen

Herthas Antwort auf den Mainzer Traumeinstand ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach feinem Solo sorgte Ibisevic mit seinem siebten Saisontor für den Ausgleich. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Danach blieben die Gastgeber am Drücker, konnten ihre Überlegenheit aber erst in Zählbares ummünzen, nachdem sich Mainz selbst dezimiert hatte. Jean-Philippe Gbamin sah in der 62. Minute die Ampelkarte. Fünf Minuten später war wieder Ibisevic nach einer Kopfballvorlage von Salomon Kalou zur Stelle und drehte mit seinem 100. Bundesliga-Treffer die Partie. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Allzu lange durfte sich der Bosnier über sein Jubiläumstor aber nicht freuen. Denn auch Ibisevic sah nach einem taktischem Foul nahe des eigenen Strafraums in der 74. Spielminute seine zweite gelbe Karte und musste das Feld verlassen.

In Gleichzahl bließ Mainz zur Schlussoffensive und kam noch zweimal gefährlich vors Hertha-Tor. Einen Freistoß von Yunus Malli lenkte Berlins Torwart Rune Jarstein in der 84. Minute ans Aluminium.

In der Nachspielzeit musste die Berliner Defensive noch einmal auf der Torlinie retten. Danach war der sechste Berliner Heimsieg in Serie in trockenen Tüchern.

Hertha auf Champions-League-Kurs

Hertha zittert sich vorbei an Eintracht Frankfurt auf Platz drei in der Tabelle. Mainz muss nach dem Aus in der UEFA Euro League den nächsten Dämpfer hinnehmen.

Nur zwei der letzten neun Pflichtspiele haben die Rheinhessen für sich entschieden. Zum ersten Mal unter Martin Schmidt kassierten die 05er drei Bundesliga-Auswärtspleiten in Folge.

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