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Gelsenkirchen - Vor dem Duell mit OGC Nizza steht Schalke 04 bereits als Gruppensieger fest. Dennoch verrät Trainer Markus Weinzierl bei SPORT1, dass er eine hoch motivierte Elf erwartet.

Für den FC Schalke 04 geht es in den letzten beiden Spielen in der Gruppenphase der UEFA Europa League darum, den Aufschwung fortzusetzen und sich für die K.o.-Phase in Stellung zu bringen.

Denn als Gruppensieger stehen die Königsblauen bereits fest. Am Donnerstag treffen sie auf OGC Nizza (19 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER, Zusammenfassung ab 23 Uhr im TV auf SPORT1), das in der Tabelle der Gruppe I Schlusslicht ist und einen Sieg braucht, um die Chance auf die nächste Runde zu wahren.

Schalkes Trainer Markus Weinzierl erklärt im Interview mit SPORT1, was er von seinem Team angesichts der Ausgangslage erwartet.

SPORT1: Herr Weinzierl, Ihre Mannschaft steht schon vor dem Duell gegen Nizza als Gruppensieger fest. Wie sieht es mit der Motivation aus?

Markus Weinzierl: Es ist klar, dass wir gewinnen wollen. Wir spielen zuhause, das Stadion ist fast ausverkauft - dann ist es klar, dass wir den Zuschauern etwas bieten wollen. Ich erwarte und gehe auch davon aus, dass jeder einzelne Spieler jede Minute nutzen will, um sich zu zeigen.

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SPORT1: Ist trotzdem Rotation angesagt, um die Stammkräfte ein bisschen zu schonen?

Weinzierl: Wir haben in den letzten Wochen immer rotiert. Das war auch wichtig, um immer frische Mannschaften auf dem Feld zu haben und hundert Prozent Gas geben zu können. Dementsprechend werden wir natürlich auch dieses Mal wieder rotieren und hoffentlich die richtige Aufstellung für Nizza finden.

SPORT1: Verglichen mit dem Saisonbeginn müsste sich die aktuelle Situation doch anfühlen wie ein Wellnessurlaub, oder?

Weinzierl: Es ist natürlich viel angenehmer, wenn du gewinnst. Du bist immer von den Ergebnissen abhängig. Die Anfangsphase war enttäuschend. Aber ich glaube, dass wir das in die richtige Richtung gebracht haben. Wir haben immer noch Nachholbedarf, das ist auch klar - aber es fühlt sich jetzt besser an. Und es gilt so weiterzuarbeiten, dass wir an Weihnachten zufrieden sein können.   

SPORT1: Beim Champions-League-Spiel des BVB gab es am Dienstag einen Torrekord. Haben Sie das gesehen?

Weinzierl: Ich habe mir die Konferenz angeschaut und alle Tore gesehen. Es war ein sehr intensives Spiel und mit zwölf Toren für den Zuschauer natürlich ein Spektakel…

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SPORT1: …wobei die Konferenz oft unterbrochen wurde.

Weinzierl (lacht): Eigentlich war es nur Dortmund, stimmt.

SPORT1: Apropos Dortmund: Zuletzt gab es ein kleines Scharmützel zwischen Aki Watzke und Christian Heidel. Mussten Sie darüber schmunzeln?

Weinzierl: Ich habe es leider nicht mitbekommen – aber ich glaube, die beiden finden schon Lösungen und haben kein Problem miteinander.

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