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Gegen Paris Saint-Germain gelingt im Viertelfinal-Hinspiel ein 1:0-Heimsieg. Eine Niederländerin trifft. Der VfL Wolfsburg kassiert dagegen eine Heim-Niederlage.

Frauenfußball-Meister Bayern München hat trotz einer durchwachsenen Vorstellung gute Chancen auf sein erstes Champions-League-Halbfinale.

Gegen den favorisierten französischen Vizemeister Paris St. Germain gewann das Team von Trainer Thomas Wörle sein Viertelfinal-Hinspiel im Stadion an der Grünwalder Straße mit 1:0 (0:0). Die Niederländerin Vivianne Miedema (72.) erzielte den Siegtreffer und schuf somit eine annehmbare Ausgangslage für das Rückspiel am 29. März in Paris (LIVE im TV auf SPORT1).

"Wir hatten hier und da sicherlich das Quäntchen Glück. Wenn du auf diesem Niveau spielst, brauchst du die herausragenden Spielerinnen wie heute vorne Vivianne Miedema und hinten im Tor Tinja-Riikka Korpela", sagte Wörle bei SPORT1.

Ancelotti unter den Zuschauern

In Anwesenheit von Männer-Trainer Carlo Ancelotti, Präsident Uli Hoeneß und Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann taten sich die Münchnerinnen bei ihrem ersten Auftritt in der Runde der besten Acht zu Beginn schwer.

PSG-Stürmerin Verónica Boquete (6.) scheiterte früh aus kürzester Distanz an Bayerns finnischer Torfrau Tinja-Riikka Korpela. Die größte Chance der Gastgeberinnen im ersten Durchgang verzeichnete Nicole Rolser (15.) die eine Hereingabe von außen nur knapp verpasste.

Auch im zweiten Abschnitt war Paris das agilere Team und beschäftigte die gegnerische Abwehr, ehe Miedema mit ihrem Tor den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Die Gäste drängten in der Folge auf den Ausgleich, bissen sich jedoch die Zähne an der Münchner Defensive um die starke Korpela aus.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß sagte vor der Partie bei SPORT1, dass Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann irgendwann ein Kandidat beim FC Bayern München sei.

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Wolfsburg unterliegt Titelverteidiger

Die Frauen des VfL Wolfsburg stehen derweil vor dem Aus. Die Wölfinnen verloren in der Neuauflage des letztjährigen Finales gegen Titelverteidiger Olympique Lyon mit 0:2 (0:0).

In Wolfsburg brachte Lyons Mittelfeldspielerin Camille Abily (62.) die harmlosen Gastgeberinnen mit einem direkten Freistoß ins Hintertreffen, den Nationaltorhüterin Almuth Schult unterschätzte. Mit Beginn der Schlussphase entschied Schults Nationalmannschaftskollegin Dzsenifer Marozsan (74.) per platziertem Schuss aus rund 18 Metern die Partie.

Durch die Niederlage des VfL wird die Wahrscheinlichkeit eines deutschen Finales am 1. Juni in Cardiff geringer. Sollte Wolfsburg im Rückspiel in Lyon die Wende schaffen, ginge es im Halbfinale gegen den dänischen Vertreter Fortuna Hjörring oder Manchester City (Hinspiel 0:1). München trifft im Falles eines Weiterkommens entweder auf den FC Rosengard aus Schweden oder den FC Barcelona (Hinspiel 0:1).

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