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Carli Lloyd
Carli Lloyd ist Kapitänin des US-Teams © Getty Images

In der Neuauflage des Endspiels von 2011 wollen die US-Fußballerinnen ihre offene Rechnung mit Japan begleichen. Der amtierende Weltmeister sieht sich vom Druck befreit.

1449 Tage nach der dramatischen Niederlage im Elfmeterschießen wollen die US-Fußballerinnen in der Neuauflage des WM-Finales von 2011 gegen Japan die offene Rechnung begleichen.

"Es gibt nichts, was ich mehr will, als das in Ordnung zu bringen", sagte Kapitänin Carli Lloyd: "Ich will diesen Job zu Ende bringen."

Gegen den amtierenden Weltmeister (Montag ab 0.45 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1) wollen die USA im BC Place von Vancouver zugleich ihren Traum vom dritten Titel nach 1991 und 1999 erfüllen.

Der Halbfinal-Sieg gegen Deutschland (2:0) war daher nur eine Zwischenstation in Kanada, wo die zahlreich mitgereisten Fans im Nachbarland jede Begegnung zum Heimspiel machen. "Ich bin nicht hier, um das Finale zu spielen, ich bin hier, um es zu gewinnen", sagte Lloyd schon nach dem Abpfiff in Montreal.

Zum dritten Mal in Folge treffen die Power-Fußballerinnen, die seit 513 Minuten ohne WM-Gegentor sind, im Endspiel eines Großereignisses auf die Filigran-Technikerinnen aus Japan - bei Olympia 2012 in London war den USA bereits eine erste Revanche gelungen.

Auf der Gegenseite betonte Japans Trainer Norio Sasaki nach dem glücklichen 2:1 (1:1) im Halbfinale gegen England, das durch ein Eigentor von Laura Bassett in der Nachspielzeit entschieden wurde, dass der größte Druck nun von seiner Mannschaft abgefallen sei: "Viele Spielerinnen wollten so sehr in dieses Endspiel, dass es ihre Mentalität beeinflusst hat. Aber dieser Druck ist jetzt weg." Keines seiner Spiele hat der Titelverteidiger mit mehr als einem Tor Unterschied gewonnen.

SPORT1 begleitet das Finale der Frauen-WM zwischen den USA und Japan in der Nacht auf Montag ab 0.45 Uhr LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App.

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