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Asano Nagasato spielt seit 2013 bei Turbine Potsdam

Während sich die Titelanwärter Bayern München und 1. FFC Frankfurt keine Blöße gaben, hat Turbine Potsdam am 8. Spieltag der Bundesliga den nächsten Rückschlag kassiert.

Der sechsmalige deutsche Meister kam in einer turbulenten Partie beim bisherigen Schlusslicht MSV Duisburg trotz 2:0-Führung nicht über ein 3:3 (2:1) hinaus und hat nach drei Spielen in Folge ohne Sieg als Vierter nun vier Punkte Rückstand auf die Spitze.

Die hatte am Samstag zumindest vorübergehend Bayern München mit einem 4:0 (3:0) gegen Aufsteiger SC Sand erklommen.

Titelverteidiger VfL Wolfsburg kann die Führung mit einem Sieg gegen den USV Jena (14.00 Uhr) aber wieder übernehmen. Frankfurt liegt nach einem 3:0 (1:0) gegen Bayer Leverkusen einen Zähler hinter den Bayern.

Auf Tuchfühlung zum Spitzenquartett bleibt die SGS Essen, die sich beim SC Freiburg überraschend deutlich 4:1 (4:0) durchsetzte.

1899 Hoffenheim bezwang Aufsteiger Herforder SV mit 3:0 (1:0), der die rote Laterne von den Duisburgerinnen übernahm.

Dem unter Ex-Nationalstürmerin Inka Grings als Trainerin miserabel in die Saison gestarteten MSV bescherte Virginia Kirchberger (87.) den zweiten Punktgewinn der Saison.

Zuvor hatten Carole da Silva Costa (45.) und Geldona Morina (58.) die Potsdamer Treffer von Genoveva Anonma (25.) und Tabea Kemme (32.) ausgeglichen, ehe Lia Wälti (80.) für die Gäste traf.

Frankfurt ging durch Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes (7. ) früh in Führung, die die Europameisterinnen Dzsenifer Marozsan (55.) und Simone Laudehr (87.) ausbauten.

Den sechsten Saisonerfolg der Bayern sicherten die Niederländerin Vivianne Miedema (8./30.), Nationalspielerin Melanie Behringer (27.) und Eunice Beckmann (84.).

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