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Trainer Ralf Kellermann trifft mit dem VfL Wolfsburg auf Stab'k FK

Ralf Kellermann, Trainer des VfL Wolfsburg, hält nichts von einer möglichen Verkleinerung der Frauen-Bundesliga.

"So wie es sich jetzt darstellt, halte ich die aktuelle Liga-Stärke mit zwölf Mannschaften für angemessen. Verkleinern würde ich die Liga nicht", sagte der 46-Jährige im Interview mit der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung".

Generell wären aus seiner Sicht mehr Bundesliga-Spiele wünschenswert, doch es gebe "einfach zu viele Abstellfristen für die Nationalmannschaften. Ich würde mir bei den Qualifikationen für die Turniere eine Vorquali wünschen", so Kellermann.

Die sportliche Entwicklung der Liga sieht er positiv: "Es gibt fast keine Mannschaft mehr, zu der du fährst und weißt, dass du klar gewinnst, ohne 100 Prozent gegeben zu haben."

In zwei Punkten regt Kellermann Änderungen an: zum einen regelmäßige Abendspiele bei den Live-Übertragungen, um mit den Top-Spielen mehr TV-Zuschauer anzulocken, zum anderen einen neuen Modus in der Champions League für ein ausgeglicheneres Niveau.

"Angemessen wäre eine erste Runde gefolgt von einer Phase mit vier Vierergruppen. Die Gruppensieger spielen dann in den Halbfinals die Endspiel-Teilnehmer aus", sagte Kellermann, der mit dem Titelverteidiger im Achtelfinale jüngst den SV Neulengbach aus Österreich mit 7:0 und 4:0 abfertigte.

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