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Da strahlten sie noch alle zusammen, was sich nach den 90 Minuten ändern sollte © SPORT1

Bundestrainerin Silvia Neid sieht ihre Schützlinge und die Bundesligisten aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit auf die WM-Endrunde in Kanada (6. Juni bis 5. Juli) in der Bringschuld.

"Die Spielerinnen müssen Eigenverantwortung zeigen, zudem benötigen wir die Unterstützung der Vereinstrainer. Denn wenn wir uns am 18. Mai treffen, ist klar, dass uns keine Zeit bleibt, noch etwas für die Fitness zu tun", sagte Neid bei dfb.de: "Unser Athletiktrainer Falk Schade und ich haben die Vereine besucht und uns ausgetauscht, wie wir es schaffen, dass die Spielerinnen zum Ende der Bundesliga-Saison in einem Top-Zustand sind."

Neid betonte erneut, dass sie in Kanada den Titelgewinn anstrebt. "Es ist unser Traum und unsere Vision, den dritten Stern zu holen", sagte die 50-Jährige.

"Ein Erfolg wäre, wenn wir unter die besten vier Mannschaften kommen, also das Halbfinale erreichen würden."

Der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister, der in der Vorrunde auf die Elfenbeinküste, Thailand und Vize-Europameister Norwegen trifft, wäre mit einem Triumph in Übersee alleiniger Rekordweltmeister.

Nach Ansicht Neids kommen allerdings acht Teams für den Titel infrage. "Dazu zählen Norwegen, Frankreich, Schweden, die USA, Kanada, Japan, Brasilien und auch wir", äußerte die Trainerin: "Und dann gibt es auch die Mannschaften, die den Favoriten ein Bein stellen können, wie Nigeria, Australien, Spanien. Auch England sehe ich in dieser Reihe."

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