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Hope Solo steht mit den USA im Finale
Hope Solo steht mit den USA im Finale © Getty Images

US-Star Hope Solo sieht sich nach ihrer 30-tägigen Sperre als geläuterte und gereifte Persönlichkeit.

"Jeder braucht ab und an mal eine Auszeit, um sein Leben in Ordnung zu bringen. Für mich waren es 30 gute Tage", sagte die Torhüterin im vor dem Finale des Algarve Cups gegen Frankreich am Mittwoch.

"Ich fühle mich frischer, mental fokussierter auf Fußball. Und ich kann meinem Team jetzt 110 Prozent geben, während ich vorher vielleicht nur 50 Prozent gegeben habe. Das war nicht gut genug."

Dank dieser Auszeit fühle sie sich jetzt wieder "wie eine Anführerin für das Team, mental darauf vorbereitet, unsere Mannschaft hoffentlich zum Triumph bei der WM zu führen".

Beim Comeback im Rahmen der Mini-WM an Portugals Südküste stand Solo bei allen drei Gruppenspielen der USA im Tor und kassierte dank überzeugender Auftritte nur einen Gegentreffer.

Solo wurde Ende Januar vom Verband für 30 Tage gesperrt, nachdem Medien über die Festnahme von Solos Ehemann Jerramy Stevens wegen Trunkenheit am Steuer eines US-Teamvans berichtet hatten. Bei dem Vorfall während des Trainingslagers in Los Angeles soll sich Beifahrerin Solo "streitlustig" verhalten haben.

Der frühere Football-Profi Stevens wurde nach einem verweigerten Atemtest in Gewahrsam genommen.

Der Zwischenfall war nicht die erste Eskapade der 33-Jährigen. So war Solo erst eine Woche zuvor vor Gericht vom Vorwurf der häuslichen Gewalt nach einem heftigen Familienstreit mit ihrer Schwester und ihrem Neffen freigesprochen worden.

In der Nacht vor der ursprünglich geplanten Hochzeitstermin 2012 war Stevens ebenfalls wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt festgenommen worden.

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