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Germany - Training & Press Conference
Bastian Schweinsteiger drückt den DFB-Frauen die Daumen © Getty Images

Die deutschen Frauen haben im Kampf um ihren dritten WM-Titel prominente Fürsprecher. "Natürlich schaue ich die Spiele der Frauen an. Das sollten viel mehr tun. Wie bei uns Männern ist die Nationalelf der Frauen das Höchste, was man erreichen kann", sagte Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger der Bild.

Lukas Podolski drückt ebenfalls kräftig die Daumen, auch wenn es die Zeitverschiebung etwas problematisch mache, zu schauen: "Ich hoffe, sie holen den Pokal auch zurück nach Deutschland."

Den 10:0-Kantersieg der Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid im WM-Auftaktspiel gegen die Elfenbeinküste hatten am Sonntagabend ab 22.00 Uhr im Schnitt 5,13 Millionen Fans live verfolgt und dem ZDF damit einen Marktanteil von 23,8 Prozent beschert.

Den Stellenwert der deutschen Fußballerinnen unterstrich Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler: "Unsere Frauen-Nationalelf ist wie das Team von Jogi Löw ein Aushängeschild. Auf und neben dem Platz."

Deshalb sei es laut Rainer Calmund, dem ehemaligen Manager der Werkself, "unverschämt und despektierlich, auf Frauen-Fußball herabzuschauen. Die Einschaltquote spricht eine deutliche Sprache. Es gibt eine Million weibliche Mitglieder im DFB."

Die deutschen Frauen bestreiten am Donnerstag ihr zweites Gruppenspiel bei der WM in Kanada gegen Vize-Europameister Norwegen. Beide Mannschaften gehören zum engen Favoritenkreis.

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