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Die Australierinnen werden nicht gegen die USA antreten
Die Australierinnen werden nicht gegen die USA antreten © Getty Images

Der Tarifkonflikt im australischen Fußball ist endgültig eskaliert.

Als Folge eines Trainingsstreiks der Nationalspielerinnen hat der Verband FFA die anstehenden Frauen-Länderspiele beim Weltmeister USA (17. und 20. September) abgesagt und der Spielergewerkschaft PFA vorgeworfen, die Interessen des WM-Viertelfinalisten in "Geiselhaft" genommen zu haben.

Hintergrund sind die Streitigkeiten um einen neuen Tarifvertrag für die Nationalmannschaften sowie die Topligen der Frauen und Männer.

Die bisherige Lohn-Vereinbarung zwischen der PFA auf der einen sowie dem Verband und den Klubs auf der anderen Seite war am 30. Juni ausgelaufen. Seitdem haben die Verhandlungen nicht zu einem Ergebnis geführt, der Ligastart am 8. Oktober ist gefährdet. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld dafür.

"Die Matildas werden nicht in den USA spielen, weil der Verband und die A-League-Klubs die unbezahlbaren Forderungen der PFA nicht akzeptieren können", sagte FFA-Generalsekretär David Gallop am Donnerstag.

Laut Gallop ist die PFA, die zuletzt bereits für den Boykott eines PR-Termins durch die Spieler der Männer-Nationalmannschaft gesorgt hatte, verantwortlich für die Absage.

Die Gewerkschaft habe ein Angebot des Verbands abgelehnt, wonach die Spielerinnen mit Hilfe eines Interims-Vertrags sofort eine Gehaltserhöhung erhalten hätten.

"Zudem hat die PFA die FFA darüber informiert, dass die Spielerinnen selbst bei einem langfristigen Vertragsabschluss für die Frauen-Nationalmannschaft nicht in die USA gereist wären", sagte Gallop. Laut des Generalsekretärs will die PFA so ihre Forderung nach einem Vierjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen in Höhe von knapp 19 Millionen Euro durchsetzen.

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