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FC Bayern Muenchen - Women's Team Presentation
Nicole Rolser erzielte für den FC Bayern München das Siegtor gegen den SC Freiburg © Getty Images

Titelverteidiger Bayern München hat die Patzer der Konkurrenz ausgenutzt und den Vorsprung an der Tabellenspitze der Frauenfußball-Bundesliga ausgebaut.

Vier Tage nach dem frühen K.o. in der Champions League besiegten die Münchnerinnen den SC Freiburg mit 1:0 (1:0), nachdem Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt beim Aufsteiger Werder Bremen nur zu einem 1:1 (1:0) gekommen war.

Frankfurt bleibt mit drei Punkten Rückstand aber Tabellenzweiter, weil DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg gegen den SC Sand überraschend mit 0:1 (0:1) verlor.

Für den Vizemeister riss damit nach 44 Bundesliga-Heimspielen ohne Niederlage eine seit September 2011 andauernde Serie im eigenen Stadion. "Das war zu wenig von uns. Wir haben die erste Hälfte verschlafen und waren nicht aggressiv genug", sagte Trainer Ralf Kellermann.

Wolfsburg, das in der Vorwoche noch das Spitzenspiel in Frankfurt gewonnen hatte (2:0), rutschte sogar auf den vierten Rang ab.

Neuer Dritter ist 1899 Hoffenheim nach dem 1:1 (1:1) gegen den FF USV Jena. (DATENCENTER: Ergebnisse/Spielplan)

Einen Befreiungsschlag verpasste unterdessen der kriselnde Ex-Meister Turbine Potsdam. Das Team von Trainer-Urgestein Bernd Schröder trennte sich von der SGS Essen 0:0 und liegt nach wie vor auf dem vorletzten Platz.

Nicole Rolser schoss die Bayern mit einem Blitztor in der ersten Minute auf die Siegerstraße.

Frankfurt war durch Nationalspielerin Saskia Bartusiak (28.) zwar in Führung gegangen, Stephanie Goddard (62.) glich aber noch zum Endstand aus.

In Wolfsburg erzielte ausgerechnet die frühere VfL-Angreiferin Jovana Damnjanovic (44.) das Tor des Tages.

Bereits am Samstag hatte Aufsteiger 1. FC Köln das rheinische Derby gegen Bayer Leverkusen mit 1:2 (0:1) verloren. Die Kölnerinnen warten damit weiter auf ihren ersten Sieg im Oberhaus und bleiben mit einem Punkt aus sechs Spielen Tabellenletzter. 

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