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Bernd Schröder arbeitet mit einer kurzen Unterbrechung schon seit 1971 für Turbine Potsdam
Bernd Schröder arbeitet mit einer kurzen Unterbrechung schon seit 1971 für Turbine Potsdam © Getty Images

Trotz der sportlichen Talfahrt des sechsmaligen Meisters Turbine Potsdam erhält Trainer-Urgestein Bernd Schröder "volle Rückendeckung" von der Vereinsführung.

"Wir stehen zu 100 Prozent hinter dem Trainer", sagte Präsident Rolf Kutzmutz der Märkischen Allgemeinen nach der 0:1 (0:1)-Niederlage am Samstag bei Bayer Leverkusen.

Nach der vierten Niederlage im fünften Spiel liegt Turbine als Tabellenvorletzter auf einem Abstiegsrang - es ist Potsdams schlechtester Saisonstart seit der Einführung der eingleisigen Frauen-Bundesliga 1997.

Der 73-jährige Schröder, der seit 1971 mit nur einer kurzen Unterbrechung die Geschicke in Potsdam lenkt, hat sein Karriereende nach der Saison angekündigt.

Einen frühzeitigen Rücktritt schloss Kutzmutz aus: "Das würde nicht zu Bernd Schröder passen."

Kutzmutz kündigte an, dass im Rahmen einer Vorstandssitzung am Montagabend die sportliche Lage analysiert werde.

"Doch wir sind nicht im Männerfußball. Bernd Schröder steht nicht zu Diskussion", erklärte er.

Eine Trainerentlassung sei auch nicht zielführend, da mittlerweile ein ganzer Trainerstab um Schröder die Mannschaft betreue.

Der sportliche Absturz beim zweimaligen Europcup-Sieger sei in erster Linie "Kopfsache", vermutet Kutzmutz und betonte: "Wir und der Trainer glauben an das Team. Wir haben Vertrauen in die Spielerinnen."

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