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Gina Lewandowski vom FC Bayern München
Gina Lewandowski erzielt gegen den SC Sand den Führungstreffer © Getty Images

Meister Bayern München und DFB-Pokal-Sieger VfL Wolfsburg haben sich abgesetzt, für den Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt ist das Titelrennen in der Frauenfußball-Bundesliga so gut wie gelaufen.

Während der Titelverteidiger den Favoritenschreck SC Sand mit 2:0 (2:0) bezwang und Wolfsburg die SGS Essen 4:0 (2:0) besiegte, kassierte Frankfurt ein 0:4 (0:1) beim SC Freiburg.

Damit hat das Team von Trainer Colin Bell nach acht Spieltagen als Fünfter neun Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter FC Bayern (22). Neu-Nationalspielerin Lina Magull (16.) und Carolin Schiewe (59.) jeweils vom Elfmeterpunkt sowie ein Doppelpack von Selina Wagner (87./90.+1) schossen den siebenmaligen deutschen Meister endgültig in die Krise.

Lewandowski trifft

Für die Bayern trafen Gina Lewandowski (11.) und Melanie Behringer (16., Foulelfmeter). Erster Verfolger mit weiter sechs Punkten Rückstand ist der VfL, für den Ramona Bachmann (18.), Caroline Hansen (45.), Vanessa Bernauer (65.) und Lara Dickenmann (76.) erfolgreich waren.

Weiter in der Krise steckt Turbine Potsdam auf Rang zehn. Der Traditionsklub kassierte mit dem 0:1 (0:0) gegen den FF USV Jena seine fünfte Saisonniederlage. Nico Resse als neuer Coach von Schlusslicht 1. FC Köln erlebte beim 1:1 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim ein denkwürdiges Debüt.

Nach Gelb-Roten Karten gegen Lena Schrum und Irina London musste der Aufsteiger die zweite Hälfte zu Neunt überstehen. Bereits am Samstag hatten sich Aufsteiger Werder Bremen und Bayer Leverkusen 1:1 (1:0) getrennt.

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