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Der Deutsche Meister muss auf dem Weg ins Halbfinale des DFB-Pokals in Bremen unerwartet nachsitzen. Titelverteidiger Wolfsburg gewinnt die Neuauflage des Endspiels.

Titelverteidiger VfL Wolfsburg, der deutsche Meister Bayern München, der SC Freiburg und der SC Sand bestreiten das Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen.

Wolfsburg gewann das Viertelfinal-Topduell bei Turbine Potsdam 3:0 (1:0), München mühte sich beim Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen zu einem 3:0 (0:0) nach Verlängerung. Freiburg siegte beim Zweitligisten 1. FC Lübars 1:0 (0:0) und Sand setzte sich beim USV Jena 4:1 (1:0) durch.

In der Neuauflage des vergangenen Endspiels (3:0) sorgten in Potsdam Caroline Hansen mit einem Doppelpack (34./57.) und Kapitänin Nilla Fischer (76.) für die erfolgreiche Revanche des VfL für die bittere 2:5-Heimpleite drei Tage zuvor in der Liga.

Für die Bayern durchbrachen Gina Lewandowski (97.) und Doppeltorschützin Vivianne Miedema (102./114.) erst spät das Bremer Abwehrbollwerk.

In der regulären Spielzeit ließen die Bayern beste Chancen ungenutzt: Vanessa Bürki verpasste kurz nach der Pause aus vier Metern die große Chance zur Führung (51.).

Die Freiburgerinnen, die nach Gelb-Rot für Cinzia Zehnder (36.) in Unterzahl spielten, erlöste Hasret Kayikci (80.). Den Erfolg des SC Sand machte Nina Burger beinahe im Alleingang perfekt. Die österreichische Nationalspielerin erzielte einen Dreierpack (12./58./68.). 

Das Halbfinale wird am 3. April ausgespielt, das Endspiel findet am 21. Mai in Köln statt.

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